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Die Debatte um Sozialarbeitswissenschaft

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Hans-Jürgen Göppner und Juha Hämäläinen

Diese Publikation zitieren

Hans-Jürgen Göppner, Juha Hämäläinen, Die Debatte um Sozialarbeitswissenschaft (2004), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784125985

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Für und wider Sozialarbeitswissenschaft wurde in den letzten 20 Jahren im deutschsprachigen Raum viel geschrieben. Als Ergebnis ihrer Argumentations-Recherche schlagen die Autoren vor: Sozialarbeitswissenschaft ist eine Voraussetzung für eine Soziale Arbeit, die sich als Profession entwickelt. Mit der Konzeption einer transdisziplinären Praxiswissenschaft soll sichergestellt werden, dass nicht die Problemlagen den Methoden, sondern die Methoden den Problemlagen angepasst werden; es soll die Entwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion der Handlungsprobleme der Sozialen Arbeit systematisch geschehen und die relevanten theoretischen Ressourcen berücksichtigt werden. Das Buch kann Studierenden, Lehrenden und Praktikern helfen, ein Verständnis der Grundlagen des Faches und der Profession zu gewinnen.

Beschreibung / Abstract

Für und wider Sozialarbeitswissenschaft wurde in den letzten 20 Jahren im deutschsprachigen Raum viel geschrieben. Als Ergebnis ihrer Argumentations-Recherche schlagen die Autoren vor: Sozialarbeitswissenschaft ist eine Voraussetzung für eine Soziale Arbeit, die sich als Profession entwickelt. Mit der Konzeption einer transdisziplinären Praxiswissenschaft soll sichergestellt werden, dass nicht die Problemlagen den Methoden, sondern die Methoden den Problemlagen angepasst werden; es soll die Entwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Reflexion der Handlungsprobleme der Sozialen Arbeit systematisch geschehen und die relevanten theoretischen Ressourcen berücksichtigt werden. Das Buch kann Studierenden, Lehrenden und Praktikern helfen, ein Verständnis der Grundlagen des Faches und der Profession zu gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

  • DIE DEBATTE UM SOZIALWISSENSCHAFT
  • INHALT
  • VORWORT
  • 1. EINLEITUNG
  • 2. DAS UNGELÖSTE PROGRAMMATIKPROBLEM DER SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT
  • 2.1 Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragen
  • 2.2 Die Ausgangssituation: "Essayistische" Beschäftigung mit Sozialer Arbeit - Partikuläre Lösungen
  • 2.3 Problembeschreibung: "zersplittert, verzettelt und zerstückelt" (nicht nur Curricula, sondern Wissensgrundlagen)
  • 2.4 Problembearbeitung: Fokus auf Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragen
  • 2.5 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 3. SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT ALS ANGEWANDTE WISSENSCHAFT, ALS HANDLUNGSWISSENSCHAFT, ALS PRAXISWISSENSCHAFT? ODER: WELCHE ART VON WISSENSCHAFT BENÖTIGT SOZIALE ARBEIT?
  • 3.1 Braucht Soziale Arbeit eine Wissenschaft? Sozialarbeitswissenschaft?.
  • 3.2 Sozialarbeitswissenschaft als transdisziplinäre Praxiswissenschaft.
  • 3.3 Transdisziplinär orientierte Praxiswissenschaft zur Vermeidung analytischer Totalisierung und instrumenteller Vereinseitigung (Theoretisierung der Praxis und Praktisierung der Theorie)
  • 3.4 Sozialarbeitswissenschaft - nur auf Multidisziplinarität aufgebaut?.
  • 3.5 Zusammenfassung und Folgerungen.
  • 4. GEGENSTANDSPROBLEMATIK - DISZIPLINARE EIGENSTÄNDIGKEIT DURCH EINEN GENUINEN GEGENSTAND?
  • 4.1 Wissenschaftstheoretische Probleme.
  • 4.2 Gesellschaftlich als relevant angesehene Problemlagen
  • 4.3 Professionell als relevant angesehene Problemlagen.
  • 4.4 Nicht-Abgrenzbarkeit der Sozialen Arbeit?
  • 4.5 Dynamische Multifunktionalität unter dem Prinzip der durchgehenden Hilfe in verschiedenen Zielgruppen- und Aktionssystemen.
  • 4.6 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 5. PROFESSIONALISIERUNG/VERHÄLTNIS VON PROFESSION UND DISZIPLIN
  • 5.1 Kriterien für eine Profession (Soziale Arbeit als andersartige Profession)
  • 5.2 Komplikationen im Verhältnis von Profession und Disziplin
  • 5.3 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 6. WISSENSCHAFTLICH DENKEN - LAIENHAFT HANDELN? ANFORDERUNGEN AN EINEN METHODENBEGRIFF DER SOZIALARBEIT
  • 6.1 "Professionalität" zwischen begrenzter Methodisierbarkeit, Ablehnung von technizistisch-rationalistischen Modellen, methodischem Privatismus und Verengung durch Massnahmen-Orientierung
  • 6.2 Methodenfindung/Methodenkonstruktion (sequenzielle Verknüpfung von Massnahme und intendiertem Zustand)
  • 6.3 Eine Auswahl von Methodenvorschlägen und ihre kritische Würdigung
  • 6.4 Gesucht: "Generative" Modelle unter dem Vorzeichen einer durchgehenden Hilfe
  • 6.5 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 7. ZUR SYSTEMATIK EINER SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT ALS PRAXISWISSENSCHAFT (SYSTEMATIK DER THEORETISCHEN GRUNDLAGEN, DISZIPLINARE MATRIX)
  • 7.1 Mehrebenen-Systematik der theoretischen Grundlagen
  • 7.2 Anschlussfragen an die Bildung einer Mehrebenen-Systematik
  • 7.3 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 8. SOZIALE ARBEIT UND GESELLSCHAFT.
  • 8.1 Veränderte gesellschaftliche Bedingungen/neue Klientel der Sozialen Arbeit
  • 8.2 Die gesellschaftliche Funktion der Sozialen Arbeit
  • 8.3 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 9. FORSCHUNG: EMPIRISCHE UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN FÜR SOZIALE ARBEIT UND SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT
  • 9.1 Welche Forschung braucht Soziale Arbeit?.
  • 9.2 Zum Profil einer praxiswissenschaftlichen Sozialarbeitsforschung.
  • 9.3 Zur Systematik einer praxiswissenschaftlichen Sozialarbeitsforschung.
  • 9.4 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 10. SOZIALPÄDAGOGIK ODER SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT
  • 10.1 Erkenntnis und Interesse - Hintergründe
  • 10.2 Die Argumentationsfigur der aktuellen ("lebenswelt-orientierten") Sozialpädagogik - eine kritische Analyse
  • 10.3 "Sozialarbeitswissenschaft" ist die Antwort. Was aber war die Frage?" - Argumentationen
  • 10.4 Zusammenfassung und Folgerungen
  • 11. WEITERE SCHLÜSSELTHEMEN DER DEBATTE UM SOZIALARBEITSWISSENSCHAFT.
  • 11.1 Geschichtliche Entwicklung der Sozialen Arbeit: eine Abfolge von Paradigmen-Krisen oder Entwicklung einer disziplinären Kultur?
  • 11.2 Internationalisierung: Multikontextualität der Sozialen Arbeit im internationalen Rahmen.
  • 11.3 Normative Ebene
  • 11.4 Gender-Aspekte und Sozialarbeitswissenschaft
  • 11.5 Soziale Arbeit als Dienstleistung/Management-Aspekte
  • 11.6 Sozialinformatik
  • 11.7 Curriculum/Studium
  • 12. UNGENÜTZTE SPIELRÄUME FÜR EINE TRAGFÄHIGERE LÖSUNG?
  • LITERATUR

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