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Beratung und Intervention bei grenzüberschreitender Kindesentführung

Eine Arbeitshilfe für Fachkräfte der Jugendhilfe

Ursula Alfter, Ursula Rölke und Michael Busch

Diese Publikation zitieren

Ursula Alfter, Ursula Rölke, Michael Busch, Beratung und Intervention bei grenzüberschreitender Kindesentführung (2005), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784126517

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Mit dem Auseinanderbrechen einer Partnerschaft oder Ehe geht häufig ein zähes Ringen um gemeinsame Kinder einher. Manchmal kommt es dabei zur Entführung oder dem Zurückbehalten von Kindern.

Beratung und Intervention bei einer internationalen Kindesentführung bedeuten für Fachkräfte der Jugendhilfe eine außergewöhnliche Herausforderung. Die vergleichsweise seltene Befassung mit solchen Fällen und die zugleich rechtlich und sozial äußerst komplexe Problemstellung führen häufig zu Verunsicherung. Die Zuspitzung des Konfliktes und eine oft hohe öffentliche Aufmerksamkeit können zu einer erheblichen Belastung des Jugendamtes führen. Insbesondere gilt es, Kindesentführungen frühzeitig zu erkennen und zu benennen, um die negativen Folgen für die Kinder möglichst gering zu halten.

Diese Arbeitshilfe soll beim fachgerechten Umgang mit der Situation helfen. Sie basiert zum einen auf den Erfahrungen des Internationalen Sozialdienstes aus der Beratung in einer Vielzahl von Einzelfällen, zum anderen auf dem Ergebnis zweier Fachveranstaltungen und der Beteiligung von Fachkräften, die in der Praxis der Jugendhilfe tätig sind. Die Arbeitshilfe soll dazu dienen, der Fachkraft vor Ort den Handlungsrahmen einer Beratung und die möglichen Ziele ihrer Intervention deutlich zu machen.

Im Anhang sind neben den zu beachtenden nationalen und internationalen rechtlichen Regelungen weiterführende Literaturhinweise und weitere Informationsquellen zusammengestellt.

Beschreibung / Abstract

Mit dem Auseinanderbrechen einer Partnerschaft oder Ehe geht häufig ein zähes Ringen um gemeinsame Kinder einher. Manchmal kommt es dabei zur Entführung oder dem Zurückbehalten von Kindern.

Beratung und Intervention bei einer internationalen Kindesentführung bedeuten für Fachkräfte der Jugendhilfe eine außergewöhnliche Herausforderung. Die vergleichsweise seltene Befassung mit solchen Fällen und die zugleich rechtlich und sozial äußerst komplexe Problemstellung führen häufig zu Verunsicherung. Die Zuspitzung des Konfliktes und eine oft hohe öffentliche Aufmerksamkeit können zu einer erheblichen Belastung des Jugendamtes führen. Insbesondere gilt es, Kindesentführungen frühzeitig zu erkennen und zu benennen, um die negativen Folgen für die Kinder möglichst gering zu halten.

Diese Arbeitshilfe soll beim fachgerechten Umgang mit der Situation helfen. Sie basiert zum einen auf den Erfahrungen des Internationalen Sozialdienstes aus der Beratung in einer Vielzahl von Einzelfällen, zum anderen auf dem Ergebnis zweier Fachveranstaltungen und der Beteiligung von Fachkräften, die in der Praxis der Jugendhilfe tätig sind. Die Arbeitshilfe soll dazu dienen, der Fachkraft vor Ort den Handlungsrahmen einer Beratung und die möglichen Ziele ihrer Intervention deutlich zu machen.

Im Anhang sind neben den zu beachtenden nationalen und internationalen rechtlichen Regelungen weiterführende Literaturhinweise und weitere Informationsquellen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

  • Beratung und Intervention bei grenzüberschreitender Kindesentführung
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • I. Einführung
  • Inhalt und Zielder Arbeitshilfe
  • Spezifische Problematik grenzüberschreitender Kindesentführung
  • II. Kindesentführung im Geltungsbereich des HKÜ
  • Das Haager Kindesentführungsübereinkommen (HKÜ)
  • Beratung und Interventionsmöglichkeiten des Jugendamtes im HKÜ-Verfahren
  • III. Kindesentführung außerhalb des HKÜ
  • IV. Kindesentführung und Umgangskonflikt
  • Anhang
  • Haager Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung
  • Liste der Vertragsstaaten der Konvention
  • Sonstige Rechtsgrundlagen
  • Notwendige Ausgangsinformationen zu Beginn der Beratung
  • Ansprechpartner für Fachkräfte
  • Informationsangebote im Internet
  • Literaturhinweise
  • Statistische Informationen

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