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Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?

Ein systemischer Ansatz von Marie-Luise Conen - Aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers - Band 9

Marie-Luise Conen

Beschreibung

In der öffentlichen Debatte um Kinderschutz steht die Forderung nach mehr Kontrolle im Vordergrund. Dagegen argumentiert Marie-Luise Conen, dass die Reduzierung der ASD-Sozialarbeiter/innen auf Kontrollaufgaben eine Lösung der Probleme „kostenintensiver Multiproblemfamilien“ verhindere. Sie entwickelt einen systemischen Ansatz, mit dem sich komplexe Dynamiken erfassen und verändern lassen. Eine solche veränderungsorientierte Kinderschutzarbeit bedarf der fachlichen Qualität und einer Kulturveränderung im ASD.

Kritik

"Ich wünsche mir eine weite Verbreitung der Veröffentlichung in der Kinder- und Jugendhilfe und hoffe, es gibt tatsächlich einen Anstoß, so manche Entwicklung der letzten Jahre im Kinder- und Jugendhilfesystem kritisch auf den Prüfstand zu stellen."
Martina Huxoll-von Ahn, Kinderschutzbund NRW, in: www.socialnet.de, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/17541.php, 18.02.2015.

Beschreibung

Marie-Luise Conen, Dr. phil., Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, M. Ed (Temple University) leitet das Context-Institut für systemische Therapie und Beratung in Berlin.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Einleitung: Kinderschutz anders gedacht
  • 1. Problemverhalten ist Lösungsverhalten
  • 2. Helfen oder helfen zu verändern
  • 3. Kindeswohlgefährdung und destruktive Loyalitäten der Eltern
  • 4. Hoffnung und Zutrauen - auch im Kinderschutz
  • 5. Beratung als Teil der Berufsidentität
  • 6. Kinderschutz und Kontrolle
  • 7. Kinderschutz und politische Einmischung
  • 8. Fachlichkeit und Kulturveränderung
  • 9. Einige Vorschläge zur Verbesserung der Kinderschutzarbeit
  • Literatur

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