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Clinical Pathways in der Krankenhauspraxis

Ein Leitfaden

Heike Anette Kahla-Witzsch und Thomas Geisinger

Diese Publikation zitieren

Heike Anette Kahla-Witzsch, Thomas Geisinger, Clinical Pathways in der Krankenhauspraxis (2004), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170265493

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Dr. med. Heike Anette Kahla-Witzsch, MBA, Fachärztin für Urologie und ärztliche Qualitätsmanagerin, Inhaberin der Stabsstelle Qualitätsmanagement am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Dr. med. Thomas Geisinger, Arzt und Krankenhausbetriebswirt (VWA), Produktmanager für den DRG-Bereich bei der GWI AG, Bonn, einem Technologieunternehmen für Krankenhaussoftware und Beratung im Gesundheitswesen.

Beschreibung / Abstract

Clinical Pathways sind ein geeignetes Steuerungsinstrument, um Einfluss auf Kosten und Qualität der Patientenversorgung zu nehmen. Somit tragen sie zur Verwirklichung der für Krankenhäuser im DRG-Zeitalter unabdingbaren Zielvorstellung einer möglichst kostengünstigen Form der Leistungserbringung bei gleichzeitig hoher medizinischer Qualität der Behandlung bei.
In diesem Leitfaden erläutern die Autoren wichtige Begrifflichkeiten, beschreiben die Entwicklung von abteilungsbezogenen Behandlungspfaden aus einem Pathwaystandard und gehen auf die Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung ein. Das Anliegen besteht darin - frei nach dem Motto "Eine Sache lernt man, indem man sie macht" - praxisnahe Hinweise zu geben, wie Clinical Pathways im Krankenhausalltag sinnvoll gestaltet werden können und aufzuzeigen, welche Chancen und Risiken der Einsatz bietet.

Inhaltsverzeichnis

  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Was sind Clinical Pathways? Definition und Abgrenzung
  • 2.1 Einführung
  • 2.2 Algorithmus
  • 2.3 Leitlinien
  • 2.4 Richtlinien
  • 2.5 Standard
  • 2.6 Evidenzgestützte Medizin oder Evidence-Based-Medicine
  • 2.7 Checkliste
  • 2.8 Klinische Prozessablaufbeschreibung
  • 2.9 Definition Clinical Pathway bzw. Critical Pathway
  • 2.10 Historie des Clinical bzw. Critical Pathways
  • 3 Warum werden Clinical Pathways benötigt?
  • 3.1 Die finanzielle Situation des deutschen Gesundheitswesens
  • 3.2 Politische Entwicklungen
  • 3.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • 3.4 Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement
  • 3.5 Medizinischer Fortschritt
  • 3.6 Patientenerwartungen
  • 4 Welchen Nutzen können Clinical Pathways bringen?
  • 4.1 Grundsätzliche Überlegungen
  • 4.2 Ergebnisse aus der Literatur
  • 5 Welche Voraussetzungen benötigt man zur Erstellung und Einführung von Clinical Pathways?
  • 5.1 Unternehmenskultur
  • 5.2 Management und Ressourcen
  • 5.3 Strukturen
  • 5.4 „Kaufen oder Selbermachen?“
  • 6 Welche Sichtweisen und Bestandteile kann ein Clinical Pathway beinhalten?
  • 6.1 Die Sichtweisen im Detail
  • 6.2 Weitere Bestandteile eines Clinical Pathways
  • 7 Welche Clinical-Pathway-Darstellungsformen gibt es gegenwärtig?
  • 7.1 Einleitung
  • 7.2 Papiergestützte Pathways
  • 7.3 Softwaregestützte Pathways
  • 7.4 Das „One-Page-Prinzip“
  • 7.5 „More-than-One-Page-Prinzip“
  • 7.6 Beispiel einer in der Praxis bewährten Clincial-Pathway- Darstellung
  • 8 Wie erhält man einen Clinical-Pathway-Standard?
  • 8.1 Der 4-stufige Clinical-Pathway-Zyklus
  • 8.2 Wer sollte zentral die Verantwortung für Clinical Pathways übernehmen?
  • 8.3 Checkliste für das ZIP-Team
  • 8.4 Entscheidungskriterien im Einzelnen
  • 9 Wie wird aus dem Pathwaystandard ein abteilungsbezogener Clinical Pathway entwickelt?
  • 9.1 Beschlussfassung der Abteilungsleitung
  • 9.2 Auswahl eines geeigneten Krankheitsbildes
  • 9.3 Interprofessionelle Teambildung (DIP-Team)
  • 9.4 Planung der Arbeitstreffen
  • 9.5 Recherche in Literatur und Krankenakten
  • 9.6 Ist-Analyse
  • 9.7 Sollkonzepterstellung
  • 9.8 Aufbau des Abteilungspathways
  • 10 Wie wird ein abteilungsbezogener Clinical Pathway umgesetzt, evaluiert und weiterentwickelt?
  • 10.1 Implementierung
  • 10.2 Evaluierung
  • 10.3 Weiterentwicklung
  • 11 Ausblick: Werden softwaregestützte Behandlungspfade die Zukunft bestimmen?
  • 11.1 Weshalb gewinnen softwaregestützte Pfadlösungen immer mehr an Bedeutung?
  • 11.2 Erforderliche Bestandteile
  • 11.3 Mögliche Vorgehensweise für eine softwaregestützte Pfad-Umsetzung
  • 12 Welche Chancen und Risiken haben Clinical Pathways?
  • 12.1 Standardisierung
  • 12.2 Kommunikation
  • 12.3 Auswahl der Krankheitsbilder/Prozeduren
  • 12.4 Dokumentation
  • 12.5 Qualitätsverbesserung
  • Literaturverzeichnis

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