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Die frühen Lebensjahre

Psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Freud, Klein und Bion

Gertraud Diem-Wille

Diese Publikation zitieren

Gertraud Diem-Wille, Die frühen Lebensjahre (2013), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170238138

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Professor Dr. Gertraud Diem-Wille lehrt Psychoanalytische Pädagogik an den Universitäten Klagenfurt und Wien. Sie ist Lehranalytikerin der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung.

Beschreibung / Abstract

Die ersten Lebensjahre sind für die Entwicklung der emotionalen und intellektuellen Grundmuster der Persönlichkeit entscheidend. Dieses Buch stellt - unter Berücksichtigung der modernen hirnphysiologischen Forschung - die aktuelle psychoanalytische Theorie zur psychischen Entwicklung in der frühen Kindheit vor. In verständlichen Worten werden die Grundlagen der Entstehung des Körper-Ichs, der Emotionen, des Denkens und der psychosexuellen Entwicklung dargestellt und mit anschaulichen Beispielen aus der Säuglingsbeobachtung nach Esther Bick und der Kinderanalyse illustriert.
Die Bedeutung von Liebe für die Entwicklung des Fühlens und Denkens und der Umgang mit Bösem (Neid, Aggression und Destruktion) werden theoretisch und anhand von Situationen erläutert, die es dem Leser ermöglichen, an eigene Erlebnisse anzuschließen.

Inhaltsverzeichnis

  • Titel
  • Inhalt
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Danksagung
  • Einleitung – die Relevanz der ersten Lebensjahre für die Persönlichkeitsentwicklung
  • 1 Anlage-Umwelt-Kontroverse
  • 1.1 Anlagebedingte Dispositionen
  • 1.2 Umweltbedingte Einflüsse
  • 2 Zur Entstehung des Körper-Ichs – Individuation durch die Erfahrung von Trennung und Verbundenheit
  • 2.1 Gehalten werden durch die Eltern
  • 2.2 Psychoanalytische Babybeobachtungen
  • 2.3 Exkurs: Neurologische Konzepte der Bedeutung der Beziehungen für die Entwicklung des Gehirns
  • 3 Die emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren
  • 3.1 Urgeschichte der emotionalen Entwicklung
  • 3.2 Die ersten drei Monate als Begegnung mit archaischen Ängsten und liebevoller Geborgenheit (paranoid-schizoide Position)
  • 3.3 Integration der getrennten Teilobjekte zu einem konstanten Objekt und einem konstanten Subjekt (depressive Position)
  • 3.4 Emotionale Bildung statt emotionales Analphabetentum
  • 4 Entwicklung des Denkens und der Fähigkeit zum Symbolisieren
  • 4.1 Beginn des Denkens, Präkonzeption
  • 4.2 Magisches, egozentrisches Denken und symbolische Gleichsetzung
  • 4.3 Logisches Denken nach dem Realitätsprinzip (Denken in der depressiven Position)
  • 4.4 Denkstörungen und emotionale Störungen
  • 4.5 Abschließende Bemerkungen
  • 5 Die psychosexuelle Entwicklung des Kindes
  • 5.1 Weiter Begriff der Sexualität
  • 5.2 Das Konzept der Bisexualität
  • 5.3 Infantile Sexualität
  • 5.4 Der Ödipuskonflikt
  • 5.5 Sexueller Missbrauch – eine Perversion
  • 5.6 Auswirkung der Bewältigung des ödipalen Konflikts auf das Denken/auf die innere Welt
  • 6 Epilog
  • Literatur
  • Personenverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

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