Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Der moderne Glaube an die Menschenwürde

Philosophie, Soziologie und Theologie im Gespräch mit Hans Joas

Diese Publikation zitieren

Hermann-Josef Große Kracht(Hg.), Der moderne Glaube an die Menschenwürde (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839425190

Getrackt seit 05/2018

119
Downloads

Beschreibung / Abstract

Hans Joas gehört zu den wichtigsten Theoretikern der Gegenwart. Seine neopragmatistische Konzeption stößt auf ein breites - oft auch skeptisches - Interesse. Vor allem sein nachidealistisches Konzept der »Sakralität der Person« findet hohe Aufmerksamkeit.
Dieser Band versammelt interdisziplinäre Auseinandersetzungen mit Hans Joas und fragt nach der Tragfähigkeit seines Forschungsprogramms - in einer Perspektive, die soziologische, philosophische und theologische Diskurse miteinander ins Gespräch bringt.
Die abschließende Replik von Hans Joas macht deutlich, dass das Innovationspotenzial seiner Sozialtheorie noch lange nicht erschöpft ist.

Beschreibung

Hermann-Josef Große Kracht (apl. Prof. Dr. phil., theol. habil.), geb. 1962, ist Akademischer Oberrat am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt.

Kritik

»Der Band eröffnet vortrefflich eine Diskussion zu philosophischen, soziologischen und theologischen Grundfragen der Analyse der Bindung an den 'Wert' Menschenrechte.«
Hans G. Kippenberg, Soziologische Revue, 39/4 (2016)

Besprochen in:
VKRG inform, 1 (2015)
Theologische Literaturzeitung, 141 (2016), Wolfgang Vögele

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Der moderne Glaube an die Menschenwürde
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Werte und Normen. Philosophische Positionierungen
  • Nicht affektive Ergriffenheit, sondern öffentlicher Diskurs. Sakralisier te Person oder säkulare Menschenwürde als Basis der Menschenrechte?
  • Affirmative Genealogie und argumentativer Diskurs. Ein Vergleich im Anschluss an Hans Joas
  • Die Sakralität der Person und der klassische amerikanische Pragmatismus
  • Zuviel des Guten? Joas’ Darstellung der Menschenrechte im Lichte kommunitaristischer Ideen
  • Sakralität und Geschichte. Zu Hans Joas’ Verfahren einer ›affirmativen Genealogie‹
  • 2. Religion und Gesellschaft. Soziologische Sondierungen
  • Menschenwürde, Menschenrechte und Sakralität der Person (Religiöse). Individualisierung als universaler Fluchtpunkt?
  • Ambivalenzen der Sakralisierung. Zur Durkheim-Rezeption in Hans Joas’affirmativer Genealogie der Menschenrechte
  • Sakralisierung des Strafrechts? Zur Renaissance der Rechts- und Moralsoziologie Émile Durkheims
  • 3. Menschenwürde und Gottesglaube. Theologische Einordnungen
  • Affirmative Genealogie als existentieller Historismus. Bemerkungen zur Troeltsch-Interpretation von Hans Joas
  • Heimlich ins theologische Fach gewechselt? Ein Kommentar zu den Konzepten von Seele und Gabe in Joas’ Studie zur Sakralität der Person
  • Recht erfordert Politik. Chancen des Menschenrechtsdiskurses vor dem Horizont katholischen Sozialdenkens
  • Heiligkeit und Würde. Die Sakralität der Person als theologische Lektüre
  • Kult des Individuums oder Sakralität der Person? Ungeklär te Beziehungen und neue Verständigungschancen zwischen Theologie und Sozialtheorie
  • Replik
  • Zu den Autorinnen und Autoren

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel