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Burnout

Unglückliche Arbeitskämpfe im flexiblen Kapitalismus

Stefanie Graefe

Beschreibung

Ob Bankangestellte, Pflegekraft, prekäre Teilzeitjobberin oder »freier« Kreativer - Arbeitsstress, Erschöpfung, Burnout und Depression sind weit verbreitet. Erklärungen für die Erschöpfungswelle gibt es viele; pharmakologische Heilsversprechen und therapeutische Angebote zur Stressbewältigung boomen. Ihr gemeinsamer Nenner: Erschöpfung durch Arbeit ist zwar ein Massenphänomen - bewältigt werden muss sie aber individuell. Stefanie Graefe nimmt demgegenüber eine Perspektivverschiebung vor: Burnout, so ihre zentrale These, ist eine eigensinnige Unterbrechung entgrenzter (Selbst-)Ökonomisierungsanforderungen im flexiblen Kapitalismus - und somit auch eine Form von Gesellschaftskritik. Am Ende steht die Frage, ob sich diese individuellen »Arbeitskämpfe« in kollektive übersetzen lassen.

Beschreibung

Stefanie Graefe (Dr. phil.) ist Soziologin und arbeitet an der Universität Jena. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Governmentality Studies, Bio- und Gesundheitspolitiken, Soziologie des Alter(n)s sowie qualitative Sozialforschung.

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