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System und Selbst

Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung

Lutz Eichler

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Lutz Eichler, System und Selbst (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839422137

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Beschreibung / Abstract

Machen die neuen Arbeitsverhältnisse flexible, selbständige und kreative - also bessere - Menschen aus uns?
Vor dem Hintergrund einer anerkennungstheoretisch aktualisierten Kritischen Theorie verbindet Lutz Eichler Ergebnisse der arbeits- und kultursoziologischen Subjektivitätsforschung mit der analytischen Sozialpsychologie. Seine historische Perspektive eröffnet den Blick auf die Metamorphosen des psychosozialen Kitts der Gesellschaft und zeigt: Strategische Anerkennung fördert nicht Autonomie, sondern bestimmte narzisstische Interaktionsformen und Psychodynamiken.

Beschreibung

Lutz Eichler (Dr. phil.) lehrt und forscht am Institut für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Arbeitssoziologie, Gesellschaftstheorie, Zeitdiagnose und Sozialisations- und Biographieforschung.

Kritik

»Ein beeindruckendes Grundlagenwerk, ein reichhaltiges und von Studierenden wie Lehrenden und sonstigen Interessierten mit Gewinn und Spannung zu lesendes Kompendium zeitgenössischer soziologischer Subjektanalyse.«
Stefanie Graefe, www.socialnet.de, 27.04.2015

»Eichler zeigt in seiner informativen, theoretisch gehalt- und anspruchsvollen Studie die Notwendigkeiten der weiteren Zusammenarbeit der Sozialphilosophie, der Soziologie und der Sozialpsychologie angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen überzeugend auf und arbeitet wichtige Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung von Gesellschaftstheorie und -kritik in der Tradition der Kritischen Theorie kenntnisreich und kompetent heraus.«
Birgit Riegraf, Soziologische Revue, 38/1 (2015)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover System und Selbst
  • Inhalt
  • Einleitung
  • TEIL I. ZUR REKONSTRUKTION KRITISCHER THEORIE
  • 1. Der Maßstab der Kritik
  • 2. Gesellschaftstheorie
  • 3. Subjekttheorie
  • TEIL II. GESCHICHTE UND METHODOLOGIE DES MODERNEN SOZIALCHARAKTERS
  • 1. Die Sozialcharakterologie und der Aufstieg des modernen Individuums
  • 2. Fordismus. Begriff und Geschichte
  • 3. Sozialpsychologie des Fordismus
  • 4. Der spätfordistische Sozialcharakter
  • TEIL III. ARBEIT, KULTUR, PSYCHE. DER POSTFORDISTISCHE SOZIALCHARAKTER
  • 1. Die Wendung zum Subjekt. Die 1980er und 1990er Jahre
  • 2. Die Rückkehr des Systems. Die 2000er Jahre
  • 3. Der Arbeitskraftunternehmer. Weber auf dem Arbeitskraftmarkt
  • 4. Die Herrschaft der Person. Marx im vermarktlichten Unternehmen
  • 5. Der Communication & Accounting Man. Habermas im Controlling
  • 6. Das unternehmerische Selbst. Foucault auf dem Humankapitalmarkt
  • 7. Der Projektmensch. Der Kampf um die Wertrationalität
  • 8. Das kreativ-konsumtorische Selbst. Der Kampf um die Ästhetik des Subjekts
  • 9. Die intersubjektive Seele. Postfordistischer Narzissmus und Anerkennung
  • Schluss
  • Literatur

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