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Was machen Marker?

Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen

Diese Publikation zitieren

Eva Bonn(Hg.), Christian Knöppler(Hg.), Miguel Souza(Hg.), Was machen Marker? (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839422441

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Differenzierungsprozesse stehen heute im Zentrum interdisziplinärer Debatten. Marker tragen hierbei als Zeichen von Differenz wesentlich zur Wahrnehmung und Einordnung von Personen bei. Bewusst gewählte Marker wie Kleider und Accessoires wirken als wichtige Kennzeichnungen der Gruppenzugehörigkeit. Zwangsweise zugewiesene Marker wie die Beurteilung »durchgefallen« hingegen bedingen Exklusion. Die Beiträge des Bandes verdeutlichen: Theoretisch und empirisch lässt sich mit dem »Marker«-Begriff zeigen, wie sich Differenzen vergegenständlichen. Mit unterschiedlichen Perspektiven auf Marker betrachten sie die Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen.

Beschreibung

Eva Bonn erforscht am interdisziplinären Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SoCuM) den Entstehungskontext und die soziokulturellen Konsequenzen von Differenzmarkierungen.
Christian Knöppler hat American Studies an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der RWTH Aachen gelehrt. Seine Forschungsinteressen umfassen u.a. das amerikanische Kino, American Horror, Mediengeschichte sowie Comics und Ideologieforschung.
Miguel Souza erforscht am interdisziplinären Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SoCuM) den Entstehungskontext und die soziokulturellen Konsequenzen von Differenzmarkierungen.

Kritik

»Ein sehr vielseitiges, informatives Werk, das dem Leser Einblick in sehr unterschiedliche Bereiche zum Thema 'Marker' gibt.«
Annette Alberer-Leinen, BDS-Newsletter, 4 (2013)

Besprochen in:

Soziologische Revue, 39 (2016), Ulrich Bachmann

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Was machen Marker?
  • Inhalt
  • Geleitwort
  • Was Marker machen<subtitle/>Versuch über die Materialität soziokultureller Differenzierung
  • Marker und Interaktion
  • Situierte Markiertheit und Accountability<subtitle/>Boxen als verkörperte reflexive Aktivität
  • Die Semiotik soziolinguistischer Marker am Beispiel der Diskurspartikel alter<subtitle/>Sprachliche Variation in einer Gesamtschule
  • Marking subjectivity in interviews on political engagement<subtitle/>Interpretive logics and the metapragmatics of identity
  • Multimodale Marker in Museen
  • Wirkung von Markern
  • Differenzmarkierungen einer Fernsehdokumentation<subtitle/>Eine von ethnomethodologischen media studies inspirierte Untersuchung
  • The Mark(er) of Evil<subtitle/>Die Markierung von Monstrosität
  • „All I Ask is That You Behave Like an Adult!“<subtitle/>Altersstufen als flexible Differenzmarker in Mike Leigh’s HAPPY-GO-LUCKY
  • Ziemlich kraus – viel zu glatt<subtitle/>Haariges in afrikanischen Filmen und postkolonialen Diskursen
  • „I want people to appreciate the art of braiding“<subtitle/>Differenz(de)konstruktionen entlang von Haar und Haarstilen und deren Aushandlungen in einer Braidingschule
  • Politik von Markern
  • Zuschreibung oder anerkennende Berücksichtigung ethnischer Unterschiede?<subtitle/>Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund im Fokus wissenschaftlichen Interesses
  • Das Recht auf Gleichbehandlung und die (Ir)Relevanz von gruppenspezifischen Merkmalen am Beispiel des Antidiskriminierungsrechts
  • Autorinnen und Autoren

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