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Kinder und Dinge

Dingwelten zwischen Kinderzimmer und FabLabs

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Christina Schachtner(Hg.), Kinder und Dinge (2014), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839425534

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Beschreibung / Abstract

Wir werden hineingeboren in eine Welt der Dinge, die uns locken und verführen, unser Begehren wecken oder die wir verabscheuen. Die Dinge sind eng verwoben mit unserem Denken und Fühlen, unseren Sinnen und mit unserer Identität.
Doch bislang haben die Dinge und unser Verhältnis zu ihnen wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren. Dieses Buch stellt das Verhältnis zwischen Kindern und Dingen in den Mittelpunkt. Das thematisierte Spektrum der Dinge aus der kindlichen Lebenswelt reicht vom Kuscheltier bis zum 3D-Drucker. Die digitalen Medien dürfen in der Analyse nicht fehlen, denn Kinder haben sie längst in ihren Alltag integriert. So werden auch Beobachtungen in FabLabs präsentiert, in denen Kinder mithilfe digitaler Medien Musikinstrumente oder Traumhäuser in Miniaturform herstellten.
In der Perspektive des »material-cultural turn« widmen sich die Beiträge der Frage, was der Umgang mit den Dingen für die Identitätsentwicklung bedeutet, inwiefern er die kindliche Gefühlswelt stimuliert, ästhetische Vorlieben prägt, Erinnerungen und Zukunftswünsche evoziert.

Beschreibung

Christina Schachtner (Prof. DDr.) ist Professorin für Medienwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und untersucht die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und digitaler Technik. Sie veröffentlichte zu den Themen Subjektbildung, Netzwerkgesellschaft, Gender und Medien, Transkulturalität und soziale Bewegungen im Zeitalter des Internets. Von 2009-2014 leitete sie das FWF-Projekt »Kommunikative Öffentlichkeiten im Cyberspace«. Bei transcript bereits erschienen: »Digitale Subjekte« (2013, Mitherausgeberin), »Kinder und Dinge« (2014).

Kritik

»Der Band macht verdienstvoller Weise auf einen bislang in der Kindheitsforschung vernachlässigten Aspekt im Leben von Kindern aufmerksam. Er trägt dazu bei, das vornehmlich in westlichen Gesellschaften verbreitete Kindheitsbild zu hinterfragen, demzufolge Kindheit eine Art Schutzzone darstellt, die dem 'Ernst des Lebens' entzogen oder vor ihm zu bewahren sei.«
Manfred Liebel, www.socialnet.de, 07.08.2014

Besprochen in:

Pädagogische Rundschau, 6 (2014)

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Kinder und Dinge
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Kindliche Dingwelten im Lichte des material-cultural turns: Eine Einführung
  • Kinder, Dinge und Kultur
  • Der Zauber der Dinge in der Kindheit. Materielle Kinderkultur im Kontext von Sach- und Erinnerungsforschung
  • Digitale Welten begreifen. Kinderworkshops im FabLab
  • Herstellen und Lernen. Der Wert des Selbstgemachten
  • Ästhetik in der Dingwelt von Kindern
  • Das Kinderzimmer und die Dinge. Von Normalitätsentwür fen und heterotopen Orten in der Kinderkultur
  • The meaning of musical instruments and music technologies in children’s lives
  • Puppen – Besondere Dinge für Kinder?
  • Glossar
  • Die AutorInnen

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