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Polnische Literatur in Bewegung

Die Exilwelle der 1980er Jahre

Beschreibung

Polnische diasporale Literatur zwischen Exil und Migration: Mit Blick auf die Emigranten der 1980er Jahre, etwa Artur Becker, Krzysztof Niewrzeda und Natasza Goerke, diskutieren deutsche und polnische Literaturwissenschaftler_innen u.a. die Frage der konzeptionellen Verortung des schriftstellerischen Werkes dieser Exilwelle (Postemigration, Transmigration, Nomadismus), des (un-)möglichen Abschieds vom Exil, des Überschreitens von Kultur- und Sprachgrenzen sowie des kollektiven Gedächtnisses dieser Generation.

Beschreibung

Daniel Henseler (PD Dr.), Slavist, unterrichtet polnische und russische Literatur an der Universität Freiburg/CH.
Renata Makarska ist Professorin für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (Polnisch) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim.

Kritik

»Es ist ein Verdienst des Bandes, mit den 1980er Jahren eine unklare Phase in der Geschichte der polnischen, außerhalb Polens entstandenen Literatur thematisiert zu haben.«
Dirk Uffelmann, Zeitschrift für Slavische Philologie, 69/2 (2013)

»Der Sammelband gehört in jede Slawistik-Bibliothek und ist allen zu empfehlen, die sich mit dem Thema der polnischen Literatur außerhalb Deutschlands tiefgründiger auseinandersetzen wollen.«
Agnieszka Szczepanska, www.polen.pl, 02.05.2013

Besprochen in:
www.auslandsdienst.de, 04.12.2017, Arkadiusz Luba

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Polnische Literatur in Bewegung
  • Inhalt
  • Die literarische E-Migration der 1980er Jahre. Einführung
  • LITERATUR IN BEWEGUNG. NEUE RICHTUNGEN
  • Die polnische Emigration nach Jalta und die Migration der 1980er Jahre. Theoretische Überlegungen
  • E-Migranten. Zwischen Polen und Deutschland
  • Intransitive Vergangenheit? Die literarische Emigration der 1980er Jahre und das kollektive Gedächtnis
  • DIE KONDITION DES (E)MIGRANTEN
  • Wir und sie, oder von der (Un)möglichkeit,ein ›Einheimischer‹ zu werden. Die metaliterarischen Ideen Janusz Rudnickis und Zbigniew Kruszyńskis in ihren Erzählungen von der letzten polnischen Emigrationswelle nach Westeuropa
  • Emigrantentum und Nomadismus in Izabela Filipiaks Niebieska menażeria (Blaue Menagerie)
  • Unterwegssein, Fremdheit, Heimkehren. Zur conditio des lyrischen Ichs in Adam Zagajewskis Gedichten
  • Ironie, Groteske und Surrealismus oder Universalsprachen. Das Beispiel Natasza Goerke
  • (WIDER) DIE TRADITION DES EXILS?
  • Topographie der Emigration. Grenzen und Durchgangslager
  • Emigration als Trauma der Flucht. Christian Skrzyposzeks West-Berliner Blick über die Mauer
  • Emigration als Kastration. Polnische Männerliteratur in Deutschland (Oświęcimski, Niewrzęda,Stamm, Muszer, Rudnicki)
  • Emigrantenliteratur der 1980er Jahre. Die amerikanische Perspektive: Głowacki und andere
  • »GERMAN DREAM«?
  • Das Problem des Autobiografischen in der polnischsprachigen Prosa aus Deutschland nach 1989. Theoretische Anmerkungen und praktische Anregungen
  • Die deutsch-polnische Literaturedition »WIR«
  • Kann man aus Masuren emigrieren? Zur Prosa Artur Beckers
  • Migrieren in der Nachbarschaft. Über die Prosa von Krzysztof Niewrzęda
  • Zwischen den Sprachen und Kulturen. Sprachverweigerung, Sprachwechsel und Mehrsprachigkeit von Schriftstellern polnischer Herkunft vor und nach 1989/90
  • AN DEN GRENZEN DES EXILS
  • Janusz Głowackis Amerika. Destruktion eines Mythos
  • Konturen der Vergangenheit. Polnischsprachige Literatur aus Israel
  • Der Geschmack des Exils. Zur Poetik der Erinnerung in Zagajewskis Lyrik
  • »Postanowiłem wrócić na dwór cesarza«. Zbigniew Herberts Pendelbewegungen zwischen Aufbruch und Rückkehr
  • Autorinnen und Autoren
  • Register der polnischen/polnischsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller

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