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»The Power of Love«

Heteronormativität und Bürgerlichkeit in der modernen Liebesgeschichte

Judith Coffey

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Judith Coffey, »The Power of Love« (2013), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839423950

Beschreibung

Ein Mann - eine Frau - eine Liebe, die alle Hindernisse überdauert: Diese Geschichte wird seit Jahrhunderten immer wieder erzählt. Judith Coffey erarbeitet eine Genealogie dieser modernen Liebesgeschichte anhand von theoretisch fundierten und zugleich textnahen Analysen viktorianischer Romane. Sie zeigt, wie die Romane Liebe als revolutionäre Kraft entwerfen, während sie gleichzeitig heteronormative Geschlechterverhältnisse stabilisieren und die Vorherrschaft des Bürgertums untermauern. So wird eine kritische Perspektive auf die gesellschaftlichen Funktionen der Liebesgeschichte - aber auch auf das Gefühl der Liebe selbst - eröffnet.

Beschreibung

Judith Coffey (Dr. phil.) ist Literaturwissenschaftlerin und arbeitet an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind populäre Literatur und Kultur, Erzähltheorie und Geschlechterforschung.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover »The Power of Love«
  • Inhalt
  • Danksagung
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Für eine Genealogie der modernen Liebesgeschichte
  • 1.2 Liebesgeschichten analysieren: Forschungsstand, Romanauswahl, Methode
  • 2. Die Liebe, der viktorianische Roman und das bürgerliche Subjekt der Moderne. Kontextualisierungen
  • 2.1 Liebe und moderne Subjektivität
  • 2.2 Die Neuordnung der Geschlechterverhältnisse und der Aufstieg des Bürgertums
  • 2.3 Der viktorianische Roman als Forum des aufstrebenden Bürgertums
  • 3. Liebe im viktorianischen Roman
  • 3.1 Liebe als Thema und Plot
  • 3.2 Liebe als Heiratsgrund
  • 3.3 Liebe als Glücksversprechen
  • 4. Begehren und begehrt werden: Bürgerliche Subjektivierungsweisen in der Liebe. Analysen von The Tenant of Wildfell Hall und The Small House at Allington
  • 4.1 »See, the conquering hero comes«: Unheroische und verunsicherte Männlichkeit
  • 4.2 Jungfräulichkeit, Tugend, Leidenschaft: Weiblichkeit zwischen Konventionalität und Individualisierung
  • 5. Die eigene Liebe erzählen: Selbstautorisierungsstrategien des erzählenden/liebenden Subjekts. Analysen von Jane Eyre und The Woman in White
  • 5.1 Erzählstimme und Subjektivierung: Vorbemerkungen
  • 5.2 »And I am so plain you see...«: Weibliche Bescheidenheit und narrative Kontrolle in Jane Eyre
  • 5.3 »...in the words of the brief, plain, studiously simple abstract...«: Erzählen als bürgerliche Männlichkeitsperformance in The Woman in White
  • 6. Schlussbemerkungen
  • Literatur

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