Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Zur Ästhetik der Provokation

Kritik und Literatur nach Hugo Ball

Oliver Ruf

Beschreibung

In der Proklamation ästhetischer Provokation haben die modernen Ästhetiken der Avantgarde die potenzielle Realisierung der Autonomie von Kunst wie von Literatur gesehen. Insbesondere Hugo Balls Schriften belegen diese zentrale kunst- und literaturtheoretische These; ihre Lektüre entwickelt in Konfrontation mit für sie zentralen, weiter reichenden Theoremen eine Vorstellung und Interpretation der ästhetischen 'Formation' von Kritik und Literatur. Oliver Ruf zeigt, dass das damit verbundene provozierende Potenzial einen Akt der Kollision innerhalb der Moderne impliziert, der schließlich auch den Weg für eine Nobilitierung der 'post-modernen' Diskurse der Gegenwart bereitet hat.

Beschreibung

Oliver Ruf (Prof. Dr. phil.) ist Professor für Medien- und Designwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienästhetik, Designtheorie und Gestaltungskultur an der Hochschule Furtwangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorie, Geschichte und Praxis der Medien und Gestaltungen, Ästhetik, Kulturtechnikforschung sowie Narratologie und Storytelling.

Kritik

Besprochen in:

Hugo-Ball-Almanach, 4 (2013), Gabriele Guerra
GERMANISTIK, 55/3-4 (2014)
Benn Forum, 4 (2014/15), Kalina Kupczynska

Inhaltsverzeichnis

  • Cover Zur Ästhetik der Provokation
  • Inhalt
  • Einleitung
  • ERSTER TEIL: ZUR ÄSTHETIK KRITISCHER KOLLISSION
  • 1. Das sich selbst ›verzehrende‹ ästhetische Subjekt
  • 2. Der Begriff ästhetischer Kritik
  • 3. Innerlichkeit und Psychologie
  • ZWEITER TEIL: KONKRETISATION DER KRITIK
  • 1. Ästhetische Spielerfahrung
  • 2. Performativität und Sprache
  • 3. Kritische ›Praxis‹
  • 4. Der ›Ort‹ der Kritik
  • Dank
  • Literaturverzeichnis

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor