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Der Beschäftigungszuschuss

Quantitative und qualitative Analysen der Erwerbsverläufe von Geförderten in NRW

Philipp Fuchs

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Philipp Fuchs, Der Beschäftigungszuschuss (2013), W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783763940783

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Beschreibung

Mit dem 2007 eingeführten Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II sollen besonders arbeitsmarktferne und schwer vermittelbare Arbeitslose gefördert werden. Bislang gibt es über Langzeitarbeitslose nur wenig gesichertes empirisches Wissen, insbesondere darüber, wie sich Ausgrenzungsprozesse am Arbeitsmarkt vollziehen. Die Studie beleuchtet die Problemlagen innerhalb dieser Gruppe der "Modernisierungsverlierer" und zeigt auf, inwieweit der Beschäftigungszuschuss zur Lösung beitragen kann. Sie analysiert den Stellenwert von Erwerbsarbeit für die Betroffenen und die Hindernisse, die einer Integration in Erwerbsarbeit entgegenstehen. Die Arbeit von Philipp Fuchs stützt sich sowohl auf quantitative Analysen der Erwerbsverläufe als auch auf biografische Interviews mit den Geförderten.

Beschreibung

Philipp Fuchs ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) in Köln.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Tabellenverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Problemaufriss
  • 1.2 Kommentierte Gliederung
  • 2 Sozialpolitik, Strukturwandel und Aktivierung
  • 2.1 Typen sozialstaatlicher Leistungen
  • 2.2 Strukturwandel der Arbeitswelt
  • 2.3 Einführung der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik in Deutschland
  • 3 Policy Formation zu § 16e SGB II
  • 3.1 Anstoß zum Gesetzgebungsprozess von § 16e SGB II
  • 3.2 Sozialpolitische Annahmen des Laumann-Brandner-Papiers
  • 3.3 Sozialpolitische Annahmen aus der Lesung im Bundestag
  • 3.4 Der Gesetzestext von § 16e SGB II
  • 3.5 § 16e SGB II als Sozialpolitik mit Mitteln der Arbeitsmarktpolitik im Kontext der Aktivierung
  • 3.6 Implikationen des sozialpolitischen Wandelsfür die Zielgruppe des BEZ
  • 4 Geförderte Erwerbsteilhabe im Modus des Normalarbeitsverhältnisses
  • 4.1 Normalarbeitsverhältnis und Normalbiographie
  • 4.2 Die Normalbiographie und die Zielgruppe von § 16e SGB II
  • 4.3 Der Sekundäre Integrationsmodus als sozialstrukturelles Konzept
  • 5 Stand der Forschung
  • 5.1 Quantitative, sozialstrukturelle Befunde zur Arbeitslosigkeitim SGB II und Geförderten nach § 16e SGB II
  • 5.2 Qualitative Studien zur biographischen Bedeutungvon Arbeitslosigkeit
  • 6 Zwischenfazit und Anlage der Untersuchung
  • 6.1 § 16e SGB II in der Terminologie Mertons
  • 6.2 Anlage der empirischen Untersuchung
  • 7 Quantitative Untersuchung der Erwerbsverläufe der Geförderten nach § 16e SGB II in Nordrhein-Westfalen
  • 7.1 Datengrundlage: Die Integrierten Erwerbsbiographien der Geförderten
  • 8 Deskriptive Analysen zu den Geförderten zu Beginn der Förderung
  • 8.1 Soziodemographische Merkmale
  • 8.2 Kumulation von Vermittlungshemmnissen
  • 9 Deskriptive Auswertungen zum Sekundären Integrationsmodus
  • 9.1 Operationalisierung der Indikatoren des SekundärenIntegrationsmodus
  • 9.2 Struktur der Arbeitsmarktpartizipation 5 Jahre vor Förderungsbeginn
  • 9.3 Struktur der Arbeitsmarktpartizipation 10 Jahre vor Förderungsbeginn
  • 9.4 Struktur der Arbeitsmarktpartizipation 20 Jahre vor Förderungsbeginn
  • 9.5 Fazit zur deskriptiven Auswertung der Indikatoren des Sekundären Integrationsmodus
  • 10 Verlaufsdatenanalysen zum Sekundären Integrationsmodus
  • 10.1 Ausrichtung der Verlaufsdatenanalyse
  • 10.2 Bestimmung des Sekundären Integrationsmodus
  • 10.3 Non-parametrische Schätzung der Survivorfunktionen
  • 10.4 Entwicklung der analytischen Modelle zur Bestimmung der Verlaufskurve
  • 10.5 Ergebnisse der parametrischen Modelle
  • 11 Zwischenfazit zum quantitativen Untersuchungsteil
  • 12 Qualitative Untersuchung mittels biographischer Interviews mit Geförderten
  • 12.1 Auswahl der Interviewees
  • 12.2 Durchführung und Transkription der Interviews
  • 12.3 Zusammensetzung der Untersuchungsgruppe
  • 12.4 Erkenntnisinteresse der qualitativen Auswertungen
  • 12.5 Erstellung einer Typologie
  • 13 Analytische Grundlagen der Fallrekonstruktionen
  • 13.1 Erwerbsbiographische Orientierung
  • 13.2 Strukturierung des objektiven Möglichkeitsraums durch Stigmata
  • 14 Fallrekonstruktionen
  • 14.1 Herr Ernst: „So langsam aber sicher hab ich mein Leben so weit im Griff, dass ich meinen Kindern vielleicht mal ein gutes Vorbild sein kann.“
  • 14.2 Herr Brunetti: „Ich will keine Freiheiten, Freiheiten habe ich, wenn ich nach Hause gehe.“
  • 14.3 Kursorische Darstellung des Falls von Frau Johann
  • 14.4 Frau Keller: „Dass ich wieder soweit meinen Ablauf hatte.“
  • 14.5 Herr Schiller: „Willkommen in der Mittelschicht!“
  • 14.6 Herr Ferdinand: „Ich arbeite nur noch auf meine Rente hin.“
  • 14.7 Kursorische Darstellung des Falls von Herrn Hübner
  • 14.8 Herr Reinhardt: „Die haben mich aufgenommen für nen Vertrag, und da hab ich das gemacht.“
  • 15 Überblick über die Typologie
  • 15.1 Beeinträchtigung durch Askriptionen
  • 15.2 Beeinträchtigung durch Einschränkung der Leistungsfähigkeit
  • 15.3 Regulierung der Förderung
  • 16 Gesamtfazit
  • 16.1 Zusammenschau der Ergebnisse des qualitativen und quantitativen Teils
  • 16.2 Rückbindung an die Analysen der Policy Formation
  • 17 Schlussbemerkung
  • Literatur
  • Kurzfassung

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