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Veränderung und Veränderbarkeit - Politische Sozialisation

Constanze Beierlein und Raoul Pra

Diese Publikation zitieren

Constanze Beierlein, Raoul Pra, Veränderung und Veränderbarkeit - Politische Sozialisation (2010), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2010S.1

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Politische Sozialisation umfasst jenen Teilbereich der Sozialisation, in dem die Politik zentraler Gegenstand des Lernens ist (Claußen, 1982). In diesem Sozialisationsprozess entwickeln sich Personenmerkmale (Einstellungen, Orientierungen, Fähigkeiten, Wissensbestände), die sich auf die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlich-politischen Geschehen beziehen. Politisches Lernen findet in allen Lebensphasen statt. In einigen Ansätzen wird die Bedeutung spezifischer Phasen für politische Lernprozesse hervorgehoben. Psychoanalytisch orientierte Ansätze führen politische Einstellungen und Verhaltensweisen auf das frühe Lernen in der Familie zurück. Demgegenüber wird im Konzept der Entwicklungsaufgaben (Havighurst, 1948) die Jugendzeit als sensible Phase angesehen. Politisches Lernen vollzieht sich in unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen, z.B. in der Familie, in der Schule und in Freizeitorganisationen. Auch die Medien nehmen eine sozialisatorische Funktion ein. Diese Sozialisationsinstanzen beeinflussen die politische Entwicklung von Heranwachsenden auf verschiedene Weise. Hieraus ergeben sich diverse pädagogische Förderungsmöglichkeiten. Auch wirken Personen selbst aktiv am Lernprozess mit. Als gelungen wird der politische Sozialisationsprozess heute angesehen, wenn es den Heranwachsenden gelingt, die Rolle eines "mündigen Bürgers" wahrzunehmen.



Inhalt:

1. Einführung

2. Theoretische Ansätze

3. Forschungsstand - Empirische Befunde zur Rolle der Sozialisationsinstanzen

4. Erziehungswissenschaftliche Implikationen

Literatur

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