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Zum systematischen Verhältnis von Pädagogik und Behinderung

Andreas Kuhn

Diese Publikation zitieren

Andreas Kuhn, Zum systematischen Verhältnis von Pädagogik und Behinderung (2011), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2191-8325, 2011S.1

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verselbständigung von Behinderung als Problemstellung in Wissenschaft und Gesellschaft, im Rahmen ihrer Verständigung seit Mitte des 20. Jahrhunderts, rekonstruiert der Beitrag eine systematische Unterscheidung von Pädagogik und Behinderung. Dabei wird einerseits auf die systematische Bedeutungslosigkeit von Behinderung in der Selbstverständigung moderner Pädagogik, andererseits auf ihre grundlegende Bedeutung für das Selbstverständnis einer Sonderpädagogik als Pädagogik der Behinderten fokussiert. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Unmöglichkeit einer Begründung der (Sonder)Pädagogik entlang der Problemstellung Behinderung als auch die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Verständigung von Behinderung als allgemeinpädagogischer Problemstellung entwickelt.



Inhalt

1. Orientierung in der aktuellen Diskussion

2. Die Fraglichkeit von Behinderung und die Kontinuität ihrer Verständigung - Die Verselbständigung von Behinderung als gesellschaftliche und wissenschaftliche Problemstellung

3. Die systematische Bedeutungslosigkeit von Behinderung in der Selbstbegründung moderner Pädagogik und ihr exemplarischer Charakter in der Selbstverständigung ihrer Grenzen

4. Sonderpädagogik als Pädagogik der Behinderten - Behinderung als Grundbegriff der Sonderpädagogik und das Problem ihrer pädagogischen Selbstverständigung

5. Perspektiven einer pädagogischen Verständigung über Behinderung - Eine pädagogische Theorie der Behinderung

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