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"Pädagogen sind für mich die größten Opfer ..." - Aufbau von Arbeitsbündnissen in Zwangskontexten

Andreas Böhle, Martin Grosse, Mark Schrödter und Willa van den Berg

Diese Publikation zitieren

Andreas Böhle, Martin Grosse, Mark Schrödter, Willa van den Berg, "Pädagogen sind für mich die größten Opfer ..." - Aufbau von Arbeitsbündnissen in Zwangskontexten (23.04.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-5484, 2011 #3, S.132

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Anwendung von Zwangselementen im Rahmen von Interventionsbemühungen mit "schwierigen" Jugendlichen wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Dabei gehen Kritiker wie Befürworter von den konträren Ansichten aus, dass unter Bedingungen von Zwang Erziehung nicht bzw. erst möglich sei. Das Zustandekommen einer tragfähigen Beziehung zwischen Adressaten/-innen und Professionellen stellt mit der Aufnahme eines pädagogischen Arbeitsbündnisses eine, wenn nicht die wesentliche Bedingung für einen erfolgreichen Hilfeverlauf dar. Die Ergebnisse der vorgelegten Untersuchung belegen, dass für eine spezifische Zielgruppe junger Menschen, die dosierte Anwendung von Verhaltensweisen, wie derbe Wortwahl, beharrliche Konfrontationen mit Fehlverhalten bis hin zur Bereitschaft körperlicher Auseinandersetzung helfen können eine pädagogische Arbeitsbeziehung zu begründen. Entsprechend positive Verläufe sind allerdings abhängig von den subjektiven Deutung solcher Verhaltensweisen durch die Adressaten/-innen und diese wiederum werden bestimmt durch ihre eingebrachten Vorerfahrungen. -- The use of enforcement is discussed controversially in fields of pedagogical interventions. Critics as well as supporters, that education is not possible or only is possible under compulsion. This is caused by the assumption, that a sustainable relationship between youth and a professional is the fundamental condition for a successful intervention. The results of the presented study are, that for some special youth intervention under the circumstances of enforcement can motivate a relation. Positive results of these interventions depend on their interpretation through the youth and there experience with adults

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