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Die Inklusive Universitätsschule Köln (IUS)

Silke Kargl

Diese Publikation zitieren

Silke Kargl, Die Inklusive Universitätsschule Köln (IUS) (31.07.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-8394, 2012 #1, S.51

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Beschreibung / Abstract

Inklusion ist das Gestaltungsleitprinzip der Zukunft, das bisher nirgendwo in der BRD umfassend und mehrdimensional realisiert wurde. Der humane Umgang mit Diversität und Heterogenität ist ein umfassender Referenzrahmen staatlichen und administrativen Handelns im schulischen und schulpolitischen Bereich geworden. International kommt der inklusiven Bildung und Erziehung ("inclusive education") eine treibende Kraft bei der Verbesserung der Chancengerechtigkeit aller SchülerInnen zu. Im Konzept der Inklusion ist ein gesellschaftlicher Anspruch enthalten, der nicht von der Bringschuld der Diskriminierten ausgeht, sich in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Sie ist - nach Kersten Reich - eine Forderung an die Gesellschaft, die ihrerseits Leistungen erbringen muss, die geeignet sind, Diskriminierungen von Menschen jeder Art und auf allen Ebenen abzubauen und eine möglichst chancengerechte Entwicklung aller Menschen zu ermöglichen. (vgl. Reich 2012). -- Das Verständnis vom Einschluss aller geht im vorliegenden Schulkonzept über die UN-Konvention und die Integration bisheriger Förderschulen hinaus und schließt alle Erscheinungsformen von Diversity und Dis/-ability und von sozialer und geschlechtlicher Diskriminierung ein. Sie dockt damit auch an einschlägige Bemühungen der Stadt Köln und der Kölner Stadtgesellschaft an, u. a. an den Prozess der Erstellung eines Inklusionsplans (http://www.stadt-koeln.de/1/verwaltung/07190/) durch ihre Funktion als Vorbildschule und an den kommunalen Schulentwicklungsplan von Frühjahr 2011, in den sie als innovative Schule aufgenommen wurde. --

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