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Sozialpädagogische Diagnosen als "methodisch kontrollierte Ratespiele"?

Uwe Uhlendorff

Diese Publikation zitieren

Uwe Uhlendorff, Sozialpädagogische Diagnosen als "methodisch kontrollierte Ratespiele"? (22.10.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1610-2339, 2011 #1, S.50

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Erfahrung der Differenz und das Bemühen um Konsens sind die treibenden Kräfte in Erziehungs- und Jugendhilfeprozessen. Professionelle sozialpädagogische Arbeit und im engeren Sinne auch Erziehung im Familienkontext brauchen beide Pole, um Bildungs- und Lernbewegungen zu ermöglichen. Pädagogische Milieus zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen Differenzerfahrung erzeugt und Konsens gesucht wird. Die Sozialpädagogische Diagnose zielt nicht auf eine Intervention im üblichen Sinne ab, sondern setzt diese Dialektik in Gang. Sie ist der Ausgangspunkt von Verstehen und Nichtverstehen. -- The experience of difference and the efforts of reaching consensus are playing a vital part in education and social work. Professional social work and in a narrower sense family education need both drivers to enable educational and developmental processes. Educational embedding cultures are producing experiences of difference and consensus in a dialectic sense. The target of the "Sozialpädagogische Diagnosis" is not an intervention in the meaning of a social treatment. The Diagnosis is the starting point of this dialectic process of understanding and not understanding. -- --

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