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Zum Verhältnis von Adoleszenz, Devianz und Geschlecht

Mechthild Bereswill

Diese Publikation zitieren

Mechthild Bereswill, Zum Verhältnis von Adoleszenz, Devianz und Geschlecht (23.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2011 #3, S.114

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In der modernen bürgerlichen Gesellschaft gilt die Übergangsphase der Adoleszenz auch als Experimentierraum im Zusammenhang von Normverletzungen, der Erprobung von Grenzüberschreitungen und damit verbunden der Zuschreibung von abweichendem Verhalten. Geschlechtertheoretisch betrachtet sind die gesellschaftlichen Möglichkeitsräume und Chancenstrukturen, also auch die Experimentierfelder und Kontrollszenarien der Adoleszenz nicht geschlechtsneutral, sondern vielmehr durch wirkmächtige soziale Konstruktionen von Geschlechterdifferenz strukturiert. Über den viel beschworenen gesellschaftlichen Wandel hinweg verfügen Mädchen und Jungen bis in die Gegenwart über unterschiedliche Handlungsspielräume und werden mit deutlich geschlechtsbezogenen Handlungserwartungen konfrontiert. -- --

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