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Mädchenarbeit und Bildung

Heike Rupp und Anja Rabeneck

Diese Publikation zitieren

Heike Rupp, Anja Rabeneck, Mädchenarbeit und Bildung (27.10.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2011 #2, S.52

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Aktuell steht das Thema Bildung im Fokus der öffentlichen Diskussion. In den Medien tummeln sich Begriffe wie "Bildungsverlierer", "bildungsferne Familien", Bildungsungerechtigkeit, Bildungsgutschein, Bildungsprämie, PISA-Studie, IGLU usw., aber was ist eigentlich Bildung? Ist Schule gleich Bildung - wie es häufig in den Köpfen existiert und medial verbreitet wird? Ist dies nicht eine verkürzte Sicht auf einen aktiven Prozess, in dem das sich bildende Individuum Subjekt und nicht Objekt des Geschehens ist? -- Wir möchten in diesem Beitrag zunächst einen ganzheitlichen, subjektzentrierten Bildungsbegriff vorstellen, bei dem es um die Aneignung verschiedener Weltbezüge geht. Um die Orte und Modalitäten von Bildung näher bestimmen zu können, unterscheiden wir darüber hinaus in informelle, non-formale und formale Bildung. Für die Bildungsaufgabe in der Mädchenarbeit verweisen wir anschließend auf den gesetzlich verankerten außerschulischen Bildungsauftrag des SGB VIII kombiniert mit den Prinzipien der offenen Kinder- und Jugendhilfe und den Prinzipien der feministischen Mädchenarbeit. Abschließend werden Möglichkeiten der Umsetzung des Bildungsauftrags in der Mädchenarbeit erläutert. --

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