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Zwischen Etablierung und Diskriminierung

Anke Spies

Diese Publikation zitieren

Anke Spies, Zwischen Etablierung und Diskriminierung (24.06.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2011 #2, S.58

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Mädchenarbeit in schulischen Kontexten steht derzeit einerseits explizit in Schulprogrammen, aber andererseits oft im Abseits oder unter Beschuss. Sie steht in Konkurrenz zu Jungenförderungsbemühungen und gleichzeitig im Fokus der Aufmerksamkeit von Mädchen-Projekten unterschiedlicher Ausrichtung und Intention. Belange von Mädchen werden in der Gestaltung von Lern- und Bildungsbedingungen berücksichtigt oder auch mangels adäquater Ressourcen vernachlässigt. Im schulpädagogischen Diskurs liegen differenzierte Analysen zur Relevanz der Thematisierung von Geschlechterverhältnissen für bildungsbiografische Verläufe vor (vgl. Herwartz-Emden u.a. 2010), während differenzierte Auseinandersetzungen zu Genderfragen nicht zu den Standards der Lehrerbildung gehören. Dieser Diskurs zeichnet sich aber auch dadurch aus, dass er die sozialpädagogischen Auseinandersetzungen zum Verhältnis zwischen Schule und Jugendhilfe in der Regel nicht zur Kenntnis nimmt (vgl. Iser 2010).

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