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Gender Mainstreaming - Papiere folgenloser Richtigkeit?

Ulrike Werthmanns-Reppekus

Diese Publikation zitieren

Ulrike Werthmanns-Reppekus, Gender Mainstreaming - Papiere folgenloser Richtigkeit? (18.10.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2008 #1, S.11

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Zwischen unserem letzten Heft zu Gender Mainstreaming (2002) und heute liegen nach Eva Riesin fünf Jahre. Was ist passiert? Betrachten wir die gesellschaftlichen Entwicklungen wie die Gesundheitsreform, Hartz und die Folgen, die Globalisierungsprobleme, die Migrationsdebatte und andere Diskurse, dann fällt auf, dass die EU-Richtlinie zu Gender Mainstreaming so gut wie keine Rolle spielt. Allein bei der Demographiediskussion kommen manchmal die Frauen (und nicht die Männer) ins Spiel, die keine Kinder mehr bekommen wollen. Nun sind vielleicht fünf Jahre kein Zeitraum, in dem entscheidende Weichenstellungen in der sozialen Konstruktion von Wirklichkeit passieren können. Aber der Verdacht liegt nahe, dass vornehmlich Papiere folgenloser Richtigkeit das Ergebnis sind. Und wenn etwas passiert ist - wie z. B. der frische Aufwind in Fragen des "Gedöns" -, ist es dann passiert wegen Gender Mainstreaming, trotz Gender Mainstreaming oder eher unabhängig davon? Im Folgenden soll die Kinder- und Jugendhilfe genauer beleuchtet werden um zu zeigen, inwieweit die Fragen des Geschlechterdiskurses Einfluss auf die einzelnen Handlungsfelder haben.

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