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Mädchenspezifische Perspektiven auf die pädagogische Rechtsextremismusprävention

Gabi Elverich und Michaela Glaser

Diese Publikation zitieren

Gabi Elverich, Michaela Glaser, Mädchenspezifische Perspektiven auf die pädagogische Rechtsextremismusprävention (19.04.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2009 #1, S.4

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In ihrem Beitrag gehen Gabi Elverich und Michaela Glaser der Frage nach, welche Konsequenzen für die pädagogische Auseinandersetzung daraus zu ziehen sind, dass Rechtsextremismus immer noch vorwiegend als Problem junger Männer behandelt wird. Im Ergebnis sehen sie im Bereich rechtsextremer Einstellungen kaum Geschlechterunterschiede. Als eine zentrale Anforderung an die Praxis benennen sie jedoch die Entwicklung geschlechtsspezifischer Zugänge. Zwar nicht in der allgemeinen pädagogischen Praxis, sondern in zwei besonders relevanten Handlungsfeldern: Benannt wird die Auseinandersetzung mit rechtsextremen Orientierungen in der allgemeinen Jugendbildungs- und Jugendsozialarbeit mit Mädchen und die Arbeit mit Mädchen in gewaltbereiten-rechtsorientierten Jugendcliquen. In der alltäglichen Arbeit in Jugendeinrichtungen wird hingegen eine stärkere Sensibilisierung für mädchenspezifische Ausdrucksformen von rechtsextremen Einstellungen und Tendenzen gefordert. Die Autorinnen regen eine kritische Parteilichkeit in der Arbeit mit Mädchen an, deren Herausforderung sie im Umgang mit den Widersprüchlichkeiten der Erfahrungen der Mädchen sehen, die zum Teil als Opfer und als Täterinnen involviert sind. Sie schlagen vor, verstärkt koedukative geschlechtssensible Ansätze zu entwickeln und diese in der Arbeit mit rechtsextremen Cliquen praktisch zu erproben.

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