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Was geschieht bei der "Facilitated Communication"?

Theo Klauß, Frauke Janz und Christiane Hör

Diese Publikation zitieren

Theo Klauß, Frauke Janz, Christiane Hör, Was geschieht bei der "Facilitated Communication"? (28.11.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1866-9344, 2009 #1, S.72

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Erhebliche Beeinträchtigung der Kommunikation und der sozialen Interaktion gehören zu den zentralen Merkmalen des Autismus. Sie werden unter anderem zu wesentlichen Hemmnissen bei der schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten (Klauß 2002). Als vor mehr als einem Jahrzehnt die Methode der "Gestützten Kommunikation" ("Facilitated Communication") in Deutschland bekannt wurde, führte dies in zahlreichen Fällen dazu, dass Kinder und Jugendliche mit Autismus in Allgemeine Schulen integriert wurden, die zuvor als geistig behindert galten (Bundschuh/ Basler-Eggen 2000, 149 ff.). Der Faszination vieler Eltern und "Stützer/innen" stand jedoch sehr bald auch die große Skepsis von Kritiker/inne/n gegenüber, die sich vor allem darauf berufen konnten, dass in kontrollierten Untersuchungen (sog. Validierungsstudien) kaum der Nachweis gelang, dass die "Schreiber/innen" Inhalte produzieren konnten, die der stützenden Person nicht bekannt waren (Nußbeck 2000, Biermann 2007).

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