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"Gute Bildung" in "guten Schulen"? Kritische Reflexionen zu "Standards der sonderpädagogischen Förderung"

Ursula Stinkes

Diese Publikation zitieren

Ursula Stinkes, "Gute Bildung" in "guten Schulen"? Kritische Reflexionen zu "Standards der sonderpädagogischen Förderung" (08.12.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1866-9344, 2008 #3, S.257

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Zusammenfassung: Die vorliegende Publikation setzt sich mit dem Verständnis von Bildung vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um Kompetenzen und Bildungsstandards auseinander. Die Ausblendung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge, die Fixierung von Bildung auf Individualität und Idealität und eine latente Steigerungs- und Zentrierungslogik kennzeichnen den derzeitigen Diskurs der Behindertenpädagogik über das Verständnis von Bildung. Aufgezeigt werden diese Zusammenhänge an der zunehmenden Vermarktförmigung des Bildungssystems, der Synonymsetzung von Kompetenzen, Standards und Bildung und der Emphase der Behindertenpädagogik für diese Synonymsetzung. Inwiefern eine Sichtweise, welche vom Anderen ausgeht, ohne einerseits eine machttheoretische Lesart der Bildung und andererseits ein leibliches Subjekt zu vergessen, aus den Dilemmata einer Verengung des Bildungsverständnisses führen kann, wird skizzenhaft aufgezeigt. -- -- Abstract: This article deals with the comprehension of literacy in conjunction with current discussions on competences and educational standards. The current discourse of special education about the comprehension of literacy can be identified through certain topics: the fade-out of socio-political coherences, the fixation of literacy to individuality and ideality and a latent logic of augmentation and centring. This article identifies these coherences in terms of the educational system being in line with the market, the synonymic use of competences, standards and literacy and the emphasis of special education for the synonymic use. The article outlines, to what extent a perception, which comes from another point of view without forgetting a reading in terms of theoretical power and a corporal subject, can lead through the dilemmas of a constriction of the comprehension of literacy.

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