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Die Förderung deduktiver Schlussfolgerungen bei Grundschulkindern in naturwissenschaftlichen Kontexten

Ilonca Hardy, Steffen Tröbst und Kornelia Möller

Diese Publikation zitieren

Ilonca Hardy, Steffen Tröbst, Kornelia Möller, Die Förderung deduktiver Schlussfolgerungen bei Grundschulkindern in naturwissenschaftlichen Kontexten (07.05.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0340-4099, 2011 #1, S.7

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Induzierung eines kognitiven Konflikts durch diskrepante Ereignisse ist im Rahmen von Conceptual-Change-Ansätzen eine verbreitete Lehrmethode. Sie setzt voraus, dass Lernende über die erforderlichen deduktiven Denkfähigkeiten verfügen, um in Hinblick auf zu prüfende Vorstellungen bestätigende, widerlegende und irrelevante Ereignisse voneinander zu unterscheiden. Dies stellt eine besondere Herausforderung für Grundschulkinder dar. Entsprechend zeigten 43 Erst- und Viertklässler bei einer truth-testing task zur Beurteilung von Bedingungen für das Sprungverhalten verschiedener Gegenstände kein konditionales Verständnis einfacher naturwissenschaftlicher Annahmen, sondern überwiegend ein inkonsistentes Antwortverhalten (Experiment 1). Beim Vergleich von zwei Formen instruktionaler Unterstützung zur korrekten Beurteilung von Ereignissen mit 42 Viertklässlern erwies sich ein adaptives Nachfragen bei inkorrekten Beurteilungen als statistisch signifikant wirksamer als ein vorhergehendes Klassifizieren der Ereignisse, welches die kognitive Verarbeitung der Eigenschaften der Ereignisse unterstützen sollte (Experiment 2).

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