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Aktives Lernen: Von sinnvollen und weniger sinnvollen theoretischen Perspektiven zu einem schillernden Konstrukt

Alexander Renkl

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Alexander Renkl, Aktives Lernen: Von sinnvollen und weniger sinnvollen theoretischen Perspektiven zu einem schillernden Konstrukt (01.03.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0340-4099, 2011 #3, S.197

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Aktives Lernens wird vielfach mit effektivem Lernen gleichgesetzt. Allerdings wird der Begriff selten explizit definiert und recht unterschiedlich gebraucht. In diesem Beitrag werden drei prototypische theoretische Perspektiven diskutiert. Die Perspektive des aktiven Tuns wird oftmals in (sozio-) konstruktivistischen und situierten Ansätzen vertreten. Dabei wird offenem Lernverhalten, wie etwa "hands-on"-Aktivitäten oder dem Eintreten in einen fachlichen Diskurs, besonderer Wert beigemessen. Die Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung, welche typisch für kognitiv orientierte Lehr-Lern-Forscher ist, betont, dass bedeutungshaltiges Lernen vor allem aus der aktiven mentalen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff resultiert. Beide Perspektiven werden kritisch beleuchtet und es wird die Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung vorgeschlagen. Dabei wird vor allem herausgestellt, dass für guten Lernerfolg die Informationsverarbeitung der Lernenden auf die zentralen Konzepte und Prinzipien fokussiert sein sollte. Es werden Beispiele dafür gegeben, wie dies instruktional gefördert werden kann. Schließlich werden potentielle Einwände gegen die vorgetragene Position diskutiert.

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