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Schulische Prozessmerkmale und die Entwicklung ausländerfeindlicher Einstellungen bei Jugendlichen

Christine Schmid und Rainer Watermann

Diese Publikation zitieren

Christine Schmid, Rainer Watermann, Schulische Prozessmerkmale und die Entwicklung ausländerfeindlicher Einstellungen bei Jugendlichen (29.11.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1436-1957, 2010 #1, S.74

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

Nach Baumert, Köller und Schnabel (2000) bilden Schulformen differentielle Entwicklungsmilieus nicht nur für Fachleistungen, sondern auch für ausländerfeindliche Einstellungen. Im vorliegenden Beitrag wird versucht zu klären, inwieweit sich die schulformspezifische Entwicklung ausländerfeindlicher Einstellungen von Jugendlichen auf (1) unterschiedliche Anteile ausländischer Mitschüler in den Klassen (Kulturkontakthypothese), auf (2) unterschiedlich sich entwickelnde soziale Anerkennungsbeziehungen in der Schule (Klassenklima), auf (3) unterschiedliche Wertemilieus in den Klassen, die sich durch die Zusammensetzung der Schülerschaft ergeben, sowie auf (4) sich unterschiedlich entwickelndes politisches Wissen zurückführen lässt. Die Grundlage von sowohl querschnittlich als auch längsschnittlich angelegten Mehrebenenanalysen bildet ein Längsschnittdatensatz der BIJU-Studie (N = 3062). Als signifikante schulische Prozessmerkmale erwiesen sich bei insgesamt niedriger Aufklärungskraft die wahrgenommene Konkurrenz in der Klasse, das Wertemilieu in der Klasse sowie das politische Wissen.

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