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Textrevisionen im Grundschulunterricht - Welchen Einfluss haben die Lernumgebung und die soziale Kohäsion der Gruppe?

Frank Lipowsky, Maik Herrmann, Miriam Ludwig, Torsten Eckermann und Friederike Heinzel

Diese Publikation zitieren

Frank Lipowsky, Maik Herrmann, Miriam Ludwig, Torsten Eckermann, Friederike Heinzel, Textrevisionen im Grundschulunterricht - Welchen Einfluss haben die Lernumgebung und die soziale Kohäsion der Gruppe? (21.09.2020), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0340-4099, 2013 #1, S.38

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die vorliegende Studie untersucht, welchen Einfluss die Lernumgebung und die soziale Kohäsion einer Gruppe auf Textrevisionshandlungen von Grundschulkindern haben. Verglichen werden zwei Lernumgebungen (Schreibkonferenz und Textlupe), die sich im Grad ihrer Strukturierung unterscheiden. Zudem werden die Lerngruppen dahingehend unterschieden, ob sich ihre Mitglieder gegenseitig als Arbeitspartner präferieren (hohe soziale Kohäsion) oder sich eher gleichgültig oder ablehnend gegenüberstehen (geringe soziale Kohäsion). Die Stichprobe setzt sich aus 44 Gruppen à drei Schülerinnen oder Schülern des 3. Schuljahres zusammen. Als abhängige Variablen werden die Anzahl aller Textrevisionen sowie die Qualität lokaler und globaler Textüberarbeitungen untersucht. Eine multivariate Kovarianzanalyse und anschließende univariate Kovarianzanalysen zeigen, dass sich die Anzahl und die Qualität der vorgenommen Textüberarbeitungen in Abhängigkeit von der Lernumgebung nicht unterscheiden. Die soziale Kohäsion der Gruppe hat ebenfalls keinen Einfluss auf die Anzahl der Textüberarbeitungen. Allerdings zeigt sich ein schwacher Effekt der sozialen Kohäsion auf die Qualität der lokalen Überarbeitungen: In Gruppen mit einer hohen sozialen Kohäsion gelingen lokale Revisionshandlungen häufiger als in Gruppen mit einer geringen sozialen Kohäsion.

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