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In Widersprüchen wi(e)der sprechen?! - Anregungen aus dem Anti-Bias-Ansatz für eine diversitätsbewusste Mädchenarbeit

Friederike Lorenz und Bettina Schmidt

Diese Publikation zitieren

Friederike Lorenz, Bettina Schmidt, In Widersprüchen wi(e)der sprechen?! - Anregungen aus dem Anti-Bias-Ansatz für eine diversitätsbewusste Mädchenarbeit (06.12.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2013 #1, S.4

Getrackt seit 05/2018

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Accesses

Beschreibung / Abstract

"Ich arbeite in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge", "Ich bin im Sozialdienst Junge Menschen tätig", "Ich leite einen offenen Mädchentreff". Stellen wir uns diese Vorstellungsrunde in einer Anti-Bias-Fortbildung vor. Die drei Professionellen haben in ihrem Arbeitsfeld alle mit in der Gesellschaft als "Mädchen" geltenden Adressat_innen zu tun. In der Ausrichtung der Arbeitsfelder stehen aber unterschiedliche Differenz_ierungen1 im Vordergrund - etwa Aufenthaltsstatus, familiäre Situation oder Geschlecht. Aus der Perspektive der Anti-Diskriminierungsarbeit ist eine solche Zielgruppenorientierung so lange notwendig, wie die konstruierten Gruppen in gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen benachteiligt werden. Allerdings legt die Zielgruppenausrichtung eine Vernachlässigung weiterer Differenzlinien und damit die Festschreibung von Subjekten auf einzelne Zugehörigkeiten nahe - willkommen im Differenz-Dilemma!

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