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Von der Fremdevaluation zur Selbstevaluation. Chancen für die Arbeitszufriedenheitsforschung durch den Einsatz von Gruppendiskussionen

Julia Schütz und Lea Hübner

Diese Publikation zitieren

Julia Schütz, Lea Hübner, Von der Fremdevaluation zur Selbstevaluation. Chancen für die Arbeitszufriedenheitsforschung durch den Einsatz von Gruppendiskussionen (03.08.2021), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0943-5484, 2013 #02, S.98

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In all the areas of the educational system evaluations are an important component of educational practice. Consequently, this contribution begins by exploring the significance of evaluation in various areas of the field. The framework is an initial theoretical approach from the perspective of comparative vocational group research. The study itself uses the example of job satisfaction. Although the study cannot be understood as an evaluative one according to conservative standards, it does develop the potential of the process of group discussion within empirical social research in general and within research on evaluation in particular. The fact that empirical evaluation research on job satisfaction has drawn almost exclusively on quantitative results makes the current work especially fascinating. Hence, the use of group discussions to attain results on job satisfaction can be regarded as a kind of experiment.

In allen Bereichen des Erziehungs- und Bildungssystems sind Evaluationen wichtiger Bestandteil der pädagogischen Praxis. Der Beitrag führt im Rahmen einer ersten theoretischen Verortung und in der Perspektive einer komparativ pädagogischen Berufsgruppenforschung zunächst die Bedeutung von Evaluationen in den unterschiedlichen Bildungssegmenten auf. Am Beispiel einer Studie zur Arbeitszufriedenheit, die nach einem konservativen Verständnis von Evaluationen nicht als eine Evaluationsstudie bezeichnet werden kann, wird das Potential von Gruppendiskussionsverfahren für die empirische Sozialforschung im allgemeinen und für die Evaluationsforschung im Besonderen entfaltet. Ein besonders Spannungsverhältnis resultiert aus dem Umstand, dass sich die Arbeitszufriedenheitsforschung fast ausschließlich quantitativer Verfahren empirischer Sozialforschung bedient, mittels Gruppendiskussionen Befunde zur Arbeitszufriedenheit zu erzielen kann also als eine Art Experiment gewertet werden.



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