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Zur Geiselfrage

Schilderung der Fälle und ihrer Auswirkungen

Ernst Jünger

Diese Publikation zitieren

Ernst Jünger, Sven O Berggötz(Hg.), Zur Geiselfrage (2014), Klett-Cotta Verlag, Stuttgart, ISBN: 9783608200706

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

»Mit politischem Blick, souveräner Sachkenntnis und minuziöser Kleinarbeit« verfasst (Hans Speidel), führt die Schrift auf diese Weise ins Zentrum einer Situation, in der man - so Jünger rückblickend - »eigentlich nur Fehler machen kann, ob man handelt oder nicht handelt«.

Beschreibung

Zwischen Oktober 1941 und Februar 1942 brachte Ernst Jünger als Hauptmann die Denkschrift über die deutschen Geiselerschießungen in Frankreich heimlich zu Papier. Er sollte im Auftrag des Militärbefehlshabers Otto von Stülpnagel das Verhältnis von Paris zur Partei in Berlin dokumentieren. Zugleich gibt die der Denkschrift beigefügte Übersetzung Jüngers von Abschiedsbriefen zum Tode verurteilter Geiseln einen erschütternden Einblick in die Folgen von Repression und Gewalt für die französische Zivilbevölkerung.

Beschreibung

Ernst Jünger, am 29. März 1895 in Heidelberg geboren, 1901 - 1912 Schüler in Hannover, Schwarzenberg, Braunschweig u. a. 1913 Flucht in die Fremdenlegion, nach sechs Wochen auf Intervention des Vaters entlassen 1914 - 1918 Kriegsfreiwilliger 1918 Verleihung des Ordens »Pour le Mérite« 1919 - 1923 Dienst in der Reichswehr. »In Stahlgewittern«. Studium in Leipzig 1927 Übersiedlung nach Berlin. Mitarbeit an politischen und literarischen Zeitschriften 1936 - 1938 Reisen nach Brasilien und Marokko. »Afrikanische Spiele« und »Das Abenteuerliche Herz«. Übersiedlung nach Überlingen 1939 - 1941 Im Stab des Militärbefehlshabers Frankreich 1944 Rückkehr Jüngers aus Paris nach Kirchhorst 1946 - 1947 »Der Friede« 1950 Übersiedlung nach Wilflingen 1965 Abschluß der zehnbändigen »Werke« 1966 - 1981 Reisen. Schiller-Gedächtnispreis. 1982 Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main 1988 Mit Bundeskanzler Kohl bei den Feierlichkeiten des 25. Jahrestags des Deutsch-Französischen Vertrags 1993 Mitterrand und Kohl in Wilflingen 1998 Ernst Jünger stirbt in Riedlingen.

Inhaltsverzeichnis

  • Zur Geiselfrage
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Ernst Jünger und die Geiseln
  • Die Denkschrift
  • Die Eskalation der deutschen Besatzungsherrschaft in Frankreich 1941/42
  • Der Militärbefehlshaber
  • Entstehung und Bedeutung der Denkschrift
  • Bleibende Aktualität
  • Anmerkungen
  • Zur Geiselfrage
  • Der Fall Moser
  • Der Fall Hoffmann
  • Maßnahmen auf Grund der Fälle Blasius Hoffmann, Deneke und Knop
  • Der Fall Scheben
  • Maßnahmen auf Grund von Eisenbahn- Anschlägen im Militär-Verwaltungsbezirk C
  • Das Attentat von Nantes
  • Das Attentat von Bordeaux
  • Die Pariser Sprengstoffanschläge und Attentate vom 26. November 1941 bis zum 7. Dezember 1941
  • Maßnahmen vom 7. und vom 14. Dezember 1941
  • Die Anschläge in Dijon vom 28. Dezember 1941 und vom 10. Januar 1942
  • Die Sühnemaßnahmen anläßlich der in der Zeit vom 7. bis zum 20. Januar 1942 in Paris begangenen Anschläge
  • Das Attentat von Elboeuf
  • Das Attentat in Rouen vom 4. Februar 1942
  • Das Attentat von Tours am 5. Februar 1942
  • Anschlag auf die Umspannanlage der Grube bei Auboué
  • Anmerkungen
  • Anhang
  • Editorische Notiz
  • Anmerkungen
  • Abkürzungen
  • Nachwort
  • Literatur
  • Personenregister

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