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Kompendium Adoleszenzpsychiatrie

Krankheitsbilder mit CME-Fragen

Diese Publikation zitieren

Annette Streeck-Fischer(Hg.), Harald J Freyberger(Hg.), Jörg Michael Fegert(Hg.), Harald J. Freyberger(Hg.), Kompendium Adoleszenzpsychiatrie (2018), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608266573

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Kompaktes Wissen mit Erfolgskontrolle
Welche psychischen Probleme und Störungen treten in der Adoleszenz auf? Was sind die Besonderheiten dieser Lebensphase und wie sehen adoleszenztypische Behandlungsstrategien aus?
In diesem Buch lernen Sie alle relevanten Störungsbilder bei Jugendlichen kennen. Von A wie Affektive Störungen bis Z wie Zwangsstörungen: Auf der Basis des Standardwerkes „Adoleszenzpsychiatrie“ erhalten Sie detaillierte Informationen zu Diagnostik, Epidemiologie, Symptomentwicklung und Komorbidität, Ätiologie und Pathogenese sowie Therapie psychischer Krankheitsbilder mit ihren spezifischen Ausprägungen in der Adoleszenz. Ein Kurzüberblick und Fragen runden das jeweilige Kapitel ab.
Fundiertes Grundlagenwissen gepaart mit Fortbildungs-Fragen: Für Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten sowie Psychiater und Psychotherapeuten.

Beschreibung

Prof. Dr. Jörg Michael Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Universitätsklinik Ulm. Mitherausgeber der Zeitschriften Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, Child and Adolescent Psychopharmacology sowie Frühförderung Interdisziplinär. Arbeitsschwerpunkte: Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexueller Missbrauch, Psychopharmakologie bei Kindern, Migration, Sozialpsychiatrie und Effizienz psychosozialer Interventionen, Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe.
Annette Streeck-Fischer, Prof. Dr. med. habil., Kinder- und Jugendpsychiaterin, Psychoanalytikerin, Hochschullehrerin an der International Psychoanalytic University Berlin (IPU). Von 1983 bis 2013 Chefärztin der Abteilung „Psychiatrie und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen“ des Akademischen Lehrkrankenhauses Tiefenbrunn bei Göttingen. Von 2011 bis 2015 Präsidentin der ISAPP (International Society of Adolescent Psychiatry), derzeit Past-Präsidentin. Mitherausgeberin der Zeitschrift „Adolescent Psychiatry“; bis 2013 verantwortliche Herausgeberin der Zeitschrift „Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie“. Ehem. Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten verschiedener psychotherapeutischer Zeitschriften, seit 2016 Mitglied des wiss. Beirats der französischen Zeitschrift „Cliniques“. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Psychotherapie von Jugendlichen, Adoleszenz, Rechtsextremismus, Gewalt, Trauma, Misshandlung, Missbrauch, Borderlinestörungen in der Adoleszenz.
Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger war seit 1997 C4-Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Greifswald und Direktor der am Hanse-Klinikum Stralsund ausgelagerten Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Er studierte Humanmedizin in Hamburg und Zürich und promovierte 1986 über eine einzelfallstatistische psychophysiologische Psychotherapiestudie. Nach Absolvierung der Facharztweiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Lübeck war er dort als klinischer Oberarzt tätig und habilitierte 1995 zu diagnostischen Fragestellungen. In seiner psychodynamischen und verhaltenstherapeutischen Ausbildung erfolgte eine Schwerpunktsetzung durch die Arbeitsgemeinschaft für die Psychoanalyse in Gruppen. Zwischen 1996 und 1997 war er als leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn beschäftigt. Harald J. Freyberger verstarb vollkommen überraschend am 6. Dezember 2018.<br /><br />Die Forschungsschwerpunkte betrafen einerseits diagnostische und epidemiologische Fragestellungen. So war er beispielsweise an der Entwicklung und empirischen Überprüfung der ICD-10 und des multiaxialen Systems der Operationalisierten psychodynamischen Diagnostik (OPD) in Deutschland beteiligt und nahm an einer Reihe internationaler Koordinationstreffen zwischen den task forces von ICD-10 und DSM-IV teil. Weitere Forschungsschwerpunkte betrafen die Zusammenhänge zwischen Traumatisierung und Dissoziation, die gesundheitlichen Konsequenzen von politischer Verfolgung sowie die experimentelle Psychopathologie.<br /><br />Harald Freyberger war Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur operationalisierten psychiatrischen und psychodynamischen Diagnostik und hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Buchbeiträge publiziert. Er war Mitherausgeber des "Kompendiums für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin" und des "Fragebogens dissoziativer Symptome (FDS)". Er arbeitete u.a. im Editorial Board der Zeitschriften "Psychotherapy and Psychosomatics" und "European Addiction Research" und gab die Zeitschriften "Psychodynamische Psychotherapie" und "Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie" mit heraus.<br /><br />

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • 1 Schizophrene, wahnhafte und andere psychotische Störungen
  • 1.1 Definition und Klassifikation
  • 1.2 Historischer Abriss
  • 1.3 Epidemiologie
  • 1.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 1.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 1.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 1.7 Therapie
  • 1.8 Fazit
  • 2 Affektive Störungen
  • 2.1 Einleitung
  • 2.2 Definition und Klassifikation
  • 2.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 2.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 2.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 2.6 Therapie
  • 2.7 Fazit
  • 3 Zwangsstörungen
  • 3.1 Definition und Klassifikation
  • 3.2 Epidemiologie
  • 3.3 Komorbidität
  • 3.4 Ätiologie und Pathogenese
  • 3.5 Therapie
  • 3.6 Fazit
  • 4 Tic-Störungen und Tourette-Syndrom
  • 4.1 Definition und Klassifikation
  • 4.2 Historischer Überblick
  • 4.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 4.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 4.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 4.6 Neurobiologie und Neuropsychologie
  • 4.7 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 4.8 Therapie und Verlauf
  • 4.9 Prognose
  • 5 Angststörungen
  • 5.1 Definition und Klassifikation
  • 5.2 Epidemiologie
  • 5.3 Symptomentwicklung
  • 5.4 Ätiologie und Neurobiologie
  • 5.5 Differenzialdiagnostik
  • 5.6 Therapie
  • 5.7 Verlauf und Prognose
  • 6 Posttraumatische Belastungsstörungen
  • 6.1 Definition und Klassifikation
  • 6.2 Kurzer geschichtlicher Überblick
  • 6.3 Epidemiologie
  • 6.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 6.5 Traumafolgen
  • 6.6 Ätiologie und Pathogenese
  • 6.7 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 6.8 Therapie und Prävention
  • 6.9 Verlauf und Prognose
  • 7 Somatoforme Störungen
  • 7.1 Einleitung
  • 7.2 Definition und Klassifikation
  • 7.3 Epidemiologie
  • 7.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 7.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 7.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 7.7 Therapie
  • 7.8 Fazit
  • 8 Dissoziative Störungen
  • 8.1 Definition und Klassifikation
  • 8.2 Epidemiologie
  • 8.3 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 8.4 Ätiologie und Pathogenese
  • 8.5 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 8.6 Therapie
  • 8.7 Verlauf und Prognose
  • 9 Essstörungen
  • 9.1 Definition und Klassifikation
  • 9.2 Historische Aspekte
  • 9.3 Epidemiologie
  • 9.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 9.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 9.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 9.7 Therapie
  • 9.8 Verlauf und Prognose
  • 10 Sexuelle Störungen
  • 10.1 Sexuelle Orientierung und Entwicklung
  • 10.2 Störungen der Geschlechtsidentität
  • 10.3 Sexuelle Funktionsstörungen
  • 10.4 Störungen der Sexualpräferenz
  • 10.5 Fazit
  • 11 Schlafstörungen
  • 11.1 Einleitung
  • 11.2 Definition und Klassifikation
  • 11.3 Epidemiologie, Verlauf und Komorbidität
  • 11.4 Ätiologie und Pathogenese
  • 11.5 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 11.6 Therapie und Prävention
  • 12 Somatopsychische Störungen
  • 12.1 Einleitung
  • 12.2 Psychosoziale Aspekte chronischer körperlicher Erkrankungen
  • 12.3 Ausgewählte chronische körperliche Erkrankungen
  • 12.4 Psychosoziale Interventionsansätze bei chronischen körperlichen Erkrankungen
  • 13 Störungen der Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsstörungen
  • 13.1 Einleitung
  • 13.2 Definition und Klassifikation
  • 13.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 13.4 Ätiologie und Pathogenese
  • 13.5 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 13.6 Therapie
  • 13.7 Verlauf und Prognose
  • 13.8 Fazit
  • 14 Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • 14.1 Einleitung
  • 14.2 Definition und Klassifikation
  • 14.3 Epidemiologie
  • 14.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 14.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 14.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 14.7 Therapie und Verlauf
  • 14.8 Therapieevaluation
  • 15 Suchtstörungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • 15.1 Einleitung
  • 15.2 Definition und Klassifikation
  • 15.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 15.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 15.5 Ätiologie
  • 15.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 15.7 Therapie
  • 15.8 Prognose
  • 15.9 Prävention
  • 15.10 Fazit
  • 16 Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle
  • 16.1 Einleitung
  • 16.2 Pathologisches Glücksspiel
  • 16.3 Pathologische Brandstiftung
  • 16.4 Pathologisches Stehlen
  • 16.5 Trichotillomanie
  • 16.6 Störung mit intermittierend auftretender Reizbarkeit (Intermittierende explosible Störung)
  • 16.7 Pathologischer Internet-Gebrauch
  • 16.8 Zwanghaft-impulsives Sexualverhalten
  • 16.9 Dermatotillomanie
  • 16.10 Pathologisches Kaufen
  • 17 Geistige Behinderung und Minderbegabung
  • 17.1 Definition und Klassifikation
  • 17.2 Historischer Exkurs
  • 17.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 17.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 17.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 17.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 17.7 Therapie und Prävention
  • 18 Lese- und Rechtschreibstörung
  • 18.1 Definition und Klassifikation
  • 18.2 Epidemiologie und Prävalenz
  • 18.3 Ätiologie und Pathogenese
  • 18.4 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 18.5 Förderung und Therapie
  • 18.6 Fazit und Ausblick
  • 19 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen
  • 19.1 Definition und Klassifikation
  • 19.2 Epidemiologie und Prävalenz
  • 19.3 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 19.4 Ätiologie und Pathogenese
  • 19.5 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 19.6 Therapie
  • 19.7 Prognose und Autismus im Erwachsenenalter
  • 20 Störungen des Sozialverhaltens
  • 20.1 Einleitung
  • 20.2 Definition und Klassifikation
  • 20.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 20.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 20.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 20.6 Therapie und Prävention
  • 20.7 Fazit
  • 21 Hyperkinetische Störungen
  • 21.1 Definition und Klassifikation
  • 21.2 Historischer Exkurs
  • 21.3 Epidemiologie und Prävalenz
  • 21.4 Symptomentwicklung und Komorbidität
  • 21.5 Ätiologie und Pathogenese
  • 21.6 Diagnostik und Differenzialdiagnosen
  • 21.7 Therapie und Prävention
  • CME-Fragen
  • Sachverzeichnis

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