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»It's too funny to be science«

Eileen Lübcke

Diese Publikation zitieren

Eileen Lübcke, »It's too funny to be science« (2011), Herbert von Halem, Köln, ISBN: 9783744504089

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Erving Goffman ist für die Untersuchung von Neuen Medien ein noch wenig erschlossener Theoretiker. Das zentrale Anliegen der hier vorgelegten Arbeit ist es, ihn als einen soziologischen Klassiker der zweiten Generation für die Analyse junger Kommunikationstechnologien zu entdecken.

Die in dem Buch betriebene systematische Anwendung von Goffmans Rahmenanalyse auf die computervermittelte Interaktion und nicht nur in Form einzelner Metaphern bedeutet eine Neuerung in der Erforschung Neuer Medien. Am Beispiel von Videokonferenzen zwischen Malaysiern und Deutschen zeigt die Autorin, dass Goffmans Rahmenanalyse sensibel genug ist, um das zweifache Wirkungsfeld von Medium und Kultur darzustellen.

Durch den für die Betrachtung zugrunde gelegten Dualismus aus Rahmen und Rahmung wird sowohl der Prozess der Kommunikation beschreibbar als auch die individuelle Fähigkeit des Einzelnen betont, in der sozialen Situation kompetent zu agieren. Ein entscheidender Vorteil des gewählten Ansatzes ist, dass es nicht mehr nur um das Aufzeigen von Dysfunktionen geht, sondern auch die rahmenerhaltenden Mechanismen deutlich werden. Es geht in dieser Arbeit um die Analyse der sozialen Situation, darum, welche Interpretationen und Vorstellung die Teilnehmenden von ihren Begegnungen haben und wie Medium und Kulturen diese Deutungen gestalten.

Die Autorin promovierte mit dieser Arbeit im Jahr 2010 an der Universität Bremen.

Beschreibung

Eileen Lübcke ist Soziologin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Technik und Bildung der Universität Bremen und arbeitet in den Bereichen Neue Medien und kulturvergleichende Forschung.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Eileen Lübcke: »It’s too funnyto be science«. Goffmans Rahmenanalyse und die Untersuchung von interkulturellen Videokonferenzen
  • Inhalt
  • Tabellenverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Verzeichnis der Flashmeetingsequenzen
  • 1 Einleitung – Einklammerung
  • 2 Neue Medien
  • 2.1 Veränderungen der Interaktion durch den Einsatz Neuer Medien
  • 2.2 Interaktion oder Kommunikation mittels Neuer Medien?
  • 3 Kultur und Neue Medien
  • 3.1 Neue Medien zwischen Homogenisierung, Kolonisierung und Hybridisierung
  • 3.2 Kultur zwischen Statik und Anpassungsleistungen
  • 3.3 Konsequenzen für die Analyse Neuer Medien
  • 4 Interaktion als soziologischer Forschungsgegenstand sui generis: Rahmen- und Konversationsanalyse
  • 4.1 Erving Goffman
  • 4.2 Das Gespräch: Gesprächsrahmen und Konversationsanalyse
  • 4.3 Konsequenzen für die empirische Analyse
  • 5 Das Ich in der Geschichte: Positionsbestimmung, Operationalisierung und Methoden
  • 5.1 Forschungsansatz
  • 5.2 Das Ich in der Geschichte
  • 5.3 Methoden und Operationalisierung
  • 5.4 Das (technologische) Setting
  • 6 >>It's too funny to be science<< – Empirische Analyse der Interaktionen
  • 6.1 Flashmeeting – technischer Rahmen
  • 6.2 Themen als Rahmen der Interaktion
  • 6.3 Zwischenfazit I: Veränderungen der Interaktion durch das Medium
  • 6.4 Kultur als Einflussfaktor auf Rahmung und Interaktion
  • 6.5 Zwischenfazit II: Veränderung der Interaktion aufgrund von Kultur
  • 7 Schlussbetrachtung – Endklammerung
  • Literatur

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