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Aktivierung von (In-)Kompetenz

Marion Ott

Beschreibung

Bildungspolitik und Bildungsprogramme setzen seit etwa 15 Jahren verstärkt auf die Entwicklung und Messung von »Kompetenzen«. In unterschiedlichen Feldern der Berufs- und Weiterbildung wird Kompetenz dabei als Merkmal der Person konzipiert und mehr oder weniger auf ihre (potentielle) Arbeitskraft bezogen.

Die vorliegende Studie untersucht Kompetenzen und Inkompetenzen demgegenüber als soziale Zuschreibungen in Praktiken der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Im Zentrum stehen Profiling-Veranstaltungen einer Maßnahme, die von einem »freien« Bildungsträger im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt wird.

Mit vorliegender Arbeit promovierte die Autorin 2009 an der Universität Gießen.

Beschreibung

Marion Ott ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Marion Ott: Aktivierung von(In-)Kompetenz. Praktiken im Profiling – eine machtanalytische Ethnographie
  • Inhalt
  • 1 Kompetenz wird zum Gegenstand gemacht
  • 2 Aktivierungspolitische Steuerungen
  • 2. 1 Arbeitsförderung und Vermittlungsdienstleistungen
  • 2. 2 Aktivierung im Auftrag der Arbeitsagentur
  • 2. 3 Indirekte Steuerung: Aktivieren der Aktivierer
  • 3 Subjektivierung – Machtausübung – Praktiken
  • 3. 1 (In-)Kompetenz als kategorisierende Zuschreibung
  • 3. 2 Zwei Konzepte von Subjektivierung
  • 3. 3 Machtverhältnisse und ideologische Staatsapparate
  • 3. 4 Soziale oder diskursive Praktiken?
  • 4 Forschen im aktivierungspolitischen Feld
  • 4. 1 Methodologische Prämissen
  • 4. 2 Der Einstieg ins Forschungsfeld als Erkenntnisquelle
  • 4. 3 Methodische Zugänge zum Forschungsfeld
  • 4. 4 Datenproduktion und analytische Strategien
  • 4. 5 Reflexionen
  • 5 Machtkonstellationen und Akteurspositionen
  • 5. 1 Die Organisation von Freiwilligkeit und Zwang
  • 5. 2 Die verordnete Akquise von Kunden
  • 5. 3 Responsibilisierung und unsichtbare Verantwortung
  • 6 Kompetenzen erheben als aktivierende Praxis
  • 6. 1 Eignungsprüfung und aktivierendes Profiling
  • 6. 2 Tests und ihre produktiven Effekte in Praktiken
  • 6. 3 Praktiken beim Herstellen des Auswertbaren
  • 6. 4 Aktivierungen beim Testen
  • 6. 5 Profiling als Prozess
  • 7 Produktives Kontrollwissen und Widerstände
  • 7. 1 Gutachten und potenzielle Sichtbarkeiten
  • 7. 2 Angebotslogik und Vertrauensfragen
  • 7. 3 Wider die Intransparenz der Herrschaft
  • 7. 4 Das Wissen der Tests und seine Sichtbarkeit
  • 8 Flexible Kompetenzprofile aktivieren
  • 8. 1 Hilfe durch Testwissen – Figuren von Bedürftigkeit
  • 8. 2 (In-)Kompetenzen vermitteln
  • 8. 3 (In-)Kompetenzzuschreibungen einsetzen
  • 9 Aktiverung: (In-)Kompetenz vergegenwärtigen
  • 10 Literatur
  • 11 Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen
  • Dank

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