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Alfred Schütz und die Hermeneutik

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Michael Staudigl(Hg.), Alfred Schütz und die Hermeneutik (2010), Herbert von Halem, Köln, ISBN: 9783744502085

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Beschreibung

Der vorliegende Band versammelt Beiträge renommierter Schütz-ForscherInnen, die dem hermeneutischen Potenzial von Schütz´ Denken nachspüren.

Dieses Potenzial zu klären ist ein genuines Desiderat der Schütz-Forschung, da Schütz´ Lebensweltanalyse hermeneutischen Fragestellungen zwar verschiedentlich entgegenkommt, er aber selbst keine hermeneutische Sozialphänomenologie entwickelt hat.

Vor diesem Hintergrund präsentieren die Beiträge Ansätze zu einer sozialphänomenologisch begründeten Hermeneutik, die den Dimensionen leiblicher, pragmatischer und symbolischer Sinnkonstitution Rechnung trägt, die Schütz’ Lebenswelttheorie in ein offenes Ganzes integriert.

Beschreibung

Michael Staudigl ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Visiting Fellow am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen und leitet zur Zeit das vom Österreichischen Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung finanzierte Projekt »Die vielen Gesichter der Gewalt«.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Michael Staudigl (Hg.): Alfred Schütz und die Hermeneutik
  • Inhalt
  • Michael Staudigl. Zum Verhältnis von Sozialphänomenologie und Hermeneutik bei Alfred Schütz. Eine Einleitung.
  • I. Methoden und Traditionen
  • Martin Endreß. Verstehende Soziologie(n) und hermeneutische Tradition(en)
  • Thomas S. Eberle. Phänomenologische Lebensweltanalyse und sozialwissenschaftliche Methodologie
  • Hisashi Nasu. Alfred Schütz und die hermeneutische Wissenssoziologie
  • Joachim Renn. Von der Auslegung des Alltags zur Interpretation der Gesellschaft. Gibt es eine hermeneutische Makrosoziologie nach Alfred Schütz?
  • II. Grundbegriffe
  • Thomas Luckmann. Handlung und Texte, Verstehen und Interpretation. Schütz und die Nachfahren
  • Hans-Georg Soeffner. Symbolische Präsenz: unmittelbare Vermittlung. Zur Wirkung von Symbolen
  • Elisabeth List. Das Selbstverständliche als Grenze der Lebenswelt
  • Lester Embree. Der Interpretationismus von Alfred Schütz oder ‚Wie Holzfällen referentiellen und non-referentiellen Sinn haben kann’
  • III. Anwendungen
  • Michael D. Barber. Die Literatur und die Grenzen des Pragmatismus. Alfred Schütz’ Goethe-Manuskripte
  • Jochen Dreher. Lebensweltanalyse und Literaturinterpretation. Zur Rekonstruktion symbolischer Wirklichkeitssphären
  • Dirk Tänzler. Bilderwelten. Ästhetische Erfahrung und das Problem des Sinnverstehens in den Sozialwissenschaften
  • Daniel Bischur. Wissenschaftliche Praxis und die Welt des Wirkens
  • IV. Ausweitungen
  • Ruth Ayaß. Mediale Strukturen der Lebenswelt
  • Annette Hilt. Hermeneutik der Transzendenzen. Verstehen und Verständigung an den Grenzen der Erfahrung
  • Andreas Georg Stascheit. Die musikalischen Fundamente der Hermeneutik der sozialen Welt bei Alfred Schütz
  • Bernhard Waldenfels. Alltagsmoral. Fragen mit und an Alfred Schütz
  • Verzeichnis der Beitragenden

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