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Ethik des Zufalls

Barbara Reiter

Diese Publikation zitieren

Barbara Reiter, Ethik des Zufalls (2011), Wilhelm Fink Verlag, 33098 Paderborn, ISBN: 9783846752449

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Können wir ein glückliches Leben ohne Pläne führen? Gelingt es dem Flaneur, sich der Kontingenz ganz und gar hinzugeben? Wie hängen Zufall und Gerechtigkeit zusammen?
Die Frage, wie mit den kontingenten Faktoren des Lebens umgegangen werden kann, zieht sich durch die Philosophiegeschichte und scheint doch bis heute kaum zu beantworten.
Mit Bezugnahme auf Aristoteles´ Bestimmung des Zufalls und auf die praktische Philosophie des politischen Liberalismus untersucht Barbara Reiter die normative Bedeutung von Zufall in einer Theorie der Gerechtigkeit.
Sollte die Fähigkeit mit den Wechselfällen des Lebens umzugehen Voraussetzung für ein glückliches Leben sein, müssen auch die allgemein üblichen Vorstellungen von Gerechtigkeit erweitert werden - nämlich um die Verantwortung für einen angemessenen Umgang mit dem Zufall.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • DANKSAGUNG
  • EINLEITUNG: GUTES LEBEN OHNE ZUFALL?
  • 1 KONTINGENZ UND LEBENSPLAN
  • 1.1 Skandal des Zufalls
  • 1.1.1 Erster Skandal: Fünf Sekunden entscheiden über Lebenspläne
  • 1.1.2 Zweiter Skandal: Wer beurteilt und wie beurteilen wir?
  • 1.1.3 Entstehung und Interpretation von Kontingenz
  • 1.2 Das Konzept des Lebensplans
  • 1.2.1 Rawls’ Konzept des Lebensplans in der Kritik
  • 1.2.2 Lebensplan und Kontingenz
  • 1.3 Drei Aspekte praktischer Kontingenz
  • 1.4 Kontingenz, Zufall und Koinzidenz
  • 1.5 Rationalisten und Kompatibilisten
  • 1.6 Die folgenden Kapitel
  • 2 ANGEWIESENHEIT UND AUTONOMIE
  • 2.1 Steine und Inseln?
  • 2.2 Die Zerbrechlichkeitsthese
  • 2.2.1 Angewiesenheit
  • 2.2.2 Freundschaft
  • 2.2.3 Einzigartigkeit
  • 2.3 Dynamik statt Zitadelle
  • 3 SIEBEN MOMENTE DES ZUFALLS
  • 3.1 Bausteine aus der Philosophiegeschichte
  • 3.2 Sieben Momente des Zufalls
  • 3.2.1 Notwendigkeit
  • 3.2.2 Phänomenalität
  • 3.2.3 Seltenheit
  • 3.2.4 Modalität
  • 3.2.5 Unvorhersagbarkeit
  • 3.2.6. Materialität
  • 3.2.7 Zielhaftigkeit
  • 3.3 Schlussbemerkung
  • 4 DIE PHILOSOPHIE DES FLANEURS:VERBUNDENHEIT UND ZUVERSICHT
  • 4.1 Flaneur und Manager
  • 4.2 Phänomenologie des Flaneurs
  • 4.3 Die Nabelschnur: Der Yogi
  • 4.4 Zuversicht: Serendipität
  • 4.5 Finden
  • 4.6 Verlieren, Umdeuten
  • 4.7 Das Ganze
  • 5 ZUFALL UND GERECHTIGKEIT
  • 5.1 Gutes Leben und Gerechtigkeit
  • 5.2 Die Rolle des Zufalls in John Rawls’ Gerechtigkeitstheorie
  • 5.3 Verantwortung
  • 5.3.1 Gefühlte Verantwortung
  • 5.3.2 Die Katastrophe
  • 5.4 Sinn für Ungerechtigkeit
  • 5.5 Die Fähigkeit, mit Zufall und Kontingenz umzugehen
  • 5.6 Befähigende Gerechtigkeit und dynamische Autonomie
  • 5.7 Sinn für Zufall
  • SCHLUSS: ZUFALL, GLÜCK UND GUTES LEBEN
  • BIBLIOGRAPHIE
  • SACHREGISTER
  • PERSONENREGISTER

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