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Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit

Ein Handbuch

Diese Publikation zitieren

Maja Heiner(Hg.), Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit (2004), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784123073

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Die gewachsene Vielfalt der theoretischen Diskussion und der diagnostischen Praxis in der Sozialen Arbeit verlangt einen systematischen Überblick. Die gesetzliche Verpflichtung für die soziale Arbeit zur Qualitätsentwicklung und -sicherung, (z.B. im Rahmen der Hilfeplanung), macht die Notwendigkeit präziser Bestandsaufnahmen ebenso deutlich.

  • Welche Zielsetzungen, Methoden und Verfahrensweisen kennzeichnen die Diagnostik in der Sozialen Arbeit?

  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Theorie und Konzeption sind erkennbar?

  • Welche Instrumente und Verfahren werden angewandt – und wie erfolgversprechend sind sie?

  • Welche organisatorisch-institutionellen Rahmenbedingungen sind für eine entscheidungsangemessene Diagnostik notwendig?



Gegenstand dieses Handbuches ist die Zusammenfassung des aktuellen Standes der theoretischen Fachdiskussion sowie die Systematisierung von Praxiserfahrungen mit dem Ziel, einen Vergleich dieser Positionen und der „handwerklichen“ Aspekte zu ermöglichen und damit zur Entwicklung eines tragfähigen Konsenses über die grundlegende Ausrichtung und die Mindeststandards der Diagnostik in der Sozialen Arbeit beizutragen.
Damit ist das Handbuch gleichermaßen interessant für Studierende und Lehrende in der Aus-, Fort- und Weiterbildung wie für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte in sozialen Diensten und Einrichtungen.

Beschreibung / Abstract

Die gewachsene Vielfalt der theoretischen Diskussion und der diagnostischen Praxis in der Sozialen Arbeit verlangt einen systematischen Überblick. Die gesetzliche Verpflichtung für die soziale Arbeit zur Qualitätsentwicklung und -sicherung, (z.B. im Rahmen der Hilfeplanung), macht die Notwendigkeit präziser Bestandsaufnahmen ebenso deutlich.

  • Welche Zielsetzungen, Methoden und Verfahrensweisen kennzeichnen die Diagnostik in der Sozialen Arbeit?

  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Theorie und Konzeption sind erkennbar?

  • Welche Instrumente und Verfahren werden angewandt – und wie erfolgversprechend sind sie?

  • Welche organisatorisch-institutionellen Rahmenbedingungen sind für eine entscheidungsangemessene Diagnostik notwendig?



Gegenstand dieses Handbuches ist die Zusammenfassung des aktuellen Standes der theoretischen Fachdiskussion sowie die Systematisierung von Praxiserfahrungen mit dem Ziel, einen Vergleich dieser Positionen und der „handwerklichen“ Aspekte zu ermöglichen und damit zur Entwicklung eines tragfähigen Konsenses über die grundlegende Ausrichtung und die Mindeststandards der Diagnostik in der Sozialen Arbeit beizutragen.
Damit ist das Handbuch gleichermaßen interessant für Studierende und Lehrende in der Aus-, Fort- und Weiterbildung wie für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte in sozialen Diensten und Einrichtungen.

Inhaltsverzeichnis

  • Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit - Ein Handbuch
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung der Herausgeberin
  • 1 Grundlagen und Grundpositionen: Geschichte, Funktion und die Aufgabenstellung der Diagnostik in der Sozialen Arbeit
  • Zur historischen Dimension der Diagnostik am Beispiel von Alice Salomon
  • Dialog statt Diagnose
  • Sozialpädagogische Diagnostik zwischen Durchbilck und Verständigung
  • Was ist Sache? "Fall von ..." als kasuistisches Arbeitskonzept
  • Prinzipien und Verfahren systemischer Diagnotik in der Sozialen Arbeit
  • Fallbklärung bei Hilfen zur Erziehung: Das Modell der "versierten Fachkraft"
  • Diagnostik in der Sozialpsychiatrie zwischen medizinisch-naturwissenschaftlicher und sozialer Perspektive
  • Diagnostische Aufgaben des Jugendamtes bei der Planung von Eigliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
  • 2 Konzepte, Verfahren und Umsetzungserfahrungen
  • Narrativ-biographische Diagnostik in der Jugendhilfe. Fallrekonstruktion im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Analyse und professionaler Handlungspraxis
  • "... und doch kein Fall für die Justiz" - Oder: Vom Nutzen der hermeneutischen Diagnostik
  • EVAS - Mit dokumentierter Diagnostik zur Qualitätsentwicklung
  • Das Person-in-Environment-System (PIE) - Vorteile einer eigenständigen, standardisierten Diagnotik in der Sozialen Arbeit
  • Das Person-in-Environment - System in der Praxis - Erfahrung aus der Suchtberatung
  • Das Person-in-Environment - Diagnostik und visualisierende Verfahren
  • Sozialpädagogiche Diagnose - Eine Arbeitshilfe des Bayerischen Landesjugendamts
  • PRO-ZIEL Basisdiagnostik - Ein prozessbegleitendes, zielbezogenes, multiperspektivisches und dialogisches Diagnoseverfahren im Vergleich
  • Erprobung der Basisdiagnostik PRO-ZIEL
  • Sozialpädagogische Familiendiagnostik
  • Zur Diagnostik und Evaluation von Verselbständigungsbetreuung: Veränderungsmessung in Betreuten Wohnen
  • Der Stuttgarter Kinderschutzbogen - ein Diagnoseinstrument
  • Der Klient als Diagostiker - Erfahrungen mit einem Klientenfragebogen
  • Diagnostik im Rahmen des Hilfeplansverfahrens - Eine Forschungsnotiz aus dem Modellprogramm "Fortentwicklung des Hilfeplanverfahrens"
  • Analyse und Gestaltung der Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen der Diagnostik
  • Ansätze für eine prozessorientierte interaktionelle Diagnostik in der sozialpsychiatrischen Arbeit
  • Strukturiertes kollegiales Fallverstehen als Verfahren sozialpädagogischer Analyse und Deutung
  • Organisationsanalyse
  • Analyse von Teamkonflikten - Fallverstehen in der Mediation
  • Kooperationsstrukturen zwischen Proffesionen als Grundlagen einer präventiven Diagnostik bei Kindeswohlgefährdung
  • Sozialraumanalysen als planerische und diagnostische Verfahren
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