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Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und Angehörige

Ein Handbuch für Leiterinnen und Leiter

Ingrid Arenz-Greiving

Diese Publikation zitieren

Ingrid Arenz-Greiving, Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und Angehörige (1998), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784123844

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Erfahrungsorientierte Arbeitshilfen für Selbsthilfegruppen von Suchtkranken und deren Angehörige stehen im Mittelpunkt dieses Handbuches. Es richtet sich direkt an Leiterinnen und Leiter solcher Gruppen sowie an jene, die es werden wollen. Die Autorin liefert Fülle von Anregungen und Impulsen für die Gruppenarbeit. Ebenso bietet sie vielfältige Hilfen für Professionelle, die Selbsthilfegruppen beraten und unterstützen.
Typische Probleme und schwierige Gruppensituationen werden umfassend behandelt: Integration neuer Gruppenmitglieder, Umgang mit Rückfällen, Konfliktgespräche, Hilfen zur Überwindung von co-abhängigem Verhalten.
Praktische Tips zur Gesprächsmoderation machen dieses Handbuch zu einem hilfreichen "Werkzeugkasten" für den Gruppenalltag. Ausführlich beschrieben sind auch Einstellungen und Haltungen des Gruppenleiters, die Selbsthilfepotentiale fördern. Die Botschaft der Autorin: Ein Gruppenleiter hat nicht die Verantwortung, Lösungen für die Probleme der Gruppenmitglieder zu finden. Seine Aufgabe ist es vielmehr, die Gruppentreffen zu moderieren und für eine Gesprächsatmosphäre zu sorgen, in der die Menschen eigene Lösungen finden können.

Beschreibung

Ingrid Arenz-Greiving, Dipl.- Sozialpädagogin, Systemische Organisations- und Projektberaterin, ist freiberuflich tätig in eigener Beratungspraxis 'trialog - Beratung von Gruppen und Organisationen', langjährige Tätigkeit in der Erwachsenenbildung.

Inhaltsverzeichnis

  • Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und Angehörige
  • INHALT
  • I. EINLEITUNG
  • II. SELBSTHILFEGRUPPEN UND -ORGANISATIONEN IN DER SUCHTKRANKENHILFE
  • III. WAS GESCHIEHT IN SELBSTHILFEGRUPPEN FÜR SUCHTKRANKE ?
  • IV. LEITUNG VON SELBSTHILFEGRUPPEN
  • V. PRAKTISCHER TEIL
  • 1. "DER GRUPPENABEND BEGINNT! WIE SCHAFFE ICH ES, DAß EIN GUTES GESPRÄCH IN GANG KOMMT?" ANFANGSPHASEN GESTALTEN
  • 2. "SAGE NICHT MAN, SAGE IMMER ICH!" REGELN FÜR GRUPPENGESPRÄCHE
  • 3. "ICH WILL NICHT MEHR ALLES ALLEINE MACHEN!" AUFGABENVERTEILUNG IN DER GRUPPE
  • 4. "RÜCKFALL - KRISE ODER CHANCE - WAS SOLL DAS?" UMGANG MIT RÜCKFÄLLIGEN IN DER GRUPPE
  • 5. "ES IST SCHÖN, DASS SIE DEN WEG ZU UNS GEFUNDEN HABEN..." EIN NEUER KOMMT IN DIE GRUPPE
  • 6. "ICH WILL WISSEN, WIE ICH MEINEM ABHÄNGIGEN PARTNER/MEINEM KIND HELFEN KANN..." EIN ANGEHÖRIGER KOMMT ZUM ERSTEN MAL IN DIE GRUPPE
  • 7. "In unserer Gruppe läuft nur noch Kaffee-Kränzchen..." Stillstand in der Gruppenarbeit
  • 8. "STREITEN VERBINDET?! KONFLIKTGESPRÄCHE IN GRUPPEN"
  • 9. "WIR GEHEN DEN WEG GEMEINSAM - ABER WOHIN UND WIE LANGE?" ZIELE SETZEN UND UMSETZEN
  • 10. "DAS IST DOCH NUR EINE KRÜCKE, DU MACHST DIR SELBST ETWAS VOR!" MEDIKAMENTE ALS UNTERSTÜTZUNG DER ABSTINENZ
  • 11. "WARUM KOMMEN SIE EIGENTLICH NOCH IN DIE GRUPPE? SIE WOLLEN JA GAR NICHTS VERÄNDERN!" HILFEN BEI DER ÜBERWINDUNG CO-ABHÄNGIGER VERHALTENSWEISEN
  • 12. "WAS MENSCHEN ALLES ERLEIDEN UND VERSCHWEIGEN..." WIE KÖNNEN GEWALTERFAHRUNGEN IN DER GRUPPE ZUR SPRACHE KOMMEN?
  • 13. "DIE KINDER HABEN NICHTS GEMERKT!" ELTERLICHE SUCHTERKRANKUNG UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE KINDER
  • 14. "ICH WILL JETZT ’MAL ALLEINE LAUFEN..." ABSCHIED- UND SCHLUSSPHASEN
  • VI. WAS BRAUCHEN GRUPPENLEITER?
  • VII. LITERATURHINWEISE
  • VIII. ADRESSEN
  • IX. ANHANG: ARBEITSHILFEN
  • DIE AUTORIN

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