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Männer - Macht - Körper

Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute

Diese Publikation zitieren

Martin Dinges(Hg.), Männer - Macht - Körper (2005), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593407739

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

Martin Dinges ist stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und ao. Professor für Neuere Geschichte an der Uni Mannheim.

Beschreibung / Abstract

Karl der Große, ein habsburgischer Offizier des 19. oder ein Fußballfan des 20. Jahrhunderts repräsentieren jeweils in ihrer Zeit vorherrschende Bilder von Männlichkeit. Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit des australischen Soziologen Connell erlaubt es, diese Männlichkeitskonstruktionen und die damit verbundenen Machtbeziehungen zu fassen. Wie dieses Konzept für die Geschlechtergeschichte nutzbar gemacht werden kann, zeigen die Autorinnen und Autoren in diesem Band. Beiträge von Bea Lundt, Martin Dinges, Christa Hämmerle, Marian Füssel, Nicole Grochowina, Martin Lücke, Michael Meuser, Andrea Moshövel, Miriam Rürup, Marc Schindler-Bondiguel, Sylka Scholz, Almut Sülzle und Monika Szczepaniak.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • »Hegemoniale Männlichkeit« – Ein Konzept auf dem Prüfstand – Martin Dinges
  • Dominante Männlichkeiten
  • Der Mythos vom Kaiser Karl – Die narrative Konstruktion europäischer Männlichkeit im Spätmittelalter am Beispiel von Karl dem Großen – Bea Lundt
  • »Der hât ainen weibischen muot ...« – Männlichkeitskonstruktionen bei Konrad von Megenberg und Hildegard von Bingen – Andrea Moshövel
  • Frühmoderne hegemoniale Männlichkeiten
  • »Die Opfer des Herren« – Das Ringen um Männlichkeiten im ersten täuferischen Martyrologium – Nicole Grochowina
  • Studentenkultur als Ort hegemonialer Männlichkeit? – Überlegungen zum Wandel akademischer Habitusformen vom Ancien Régime zur Moderne – Marian Füssel
  • Moderne hegemoniale Männlichkeit
  • Zur Relevanz des Connell’schen Konzepts hegemonialer Männlichkeit für »Militär und Männlichkeit/en in der Habsburgermonarchie (1868–1914/18)« – Christa Hämmerle
  • Koloniale Vaterschaft zwischen Marginalisierung und Hegemonie – Männlichkeiten in der entstehenden imperialen Gesellschaft Frankreichs (1870–1914) – Marc Schindler-Bondiguel
  • Marginalisierte Männlichkeiten?
  • Auf Kneipe und Fechtboden – Inszenierung von Männlichkeit in jüdischen Studentenverbindungen in Kaiserreich und Weimarer Republik – Miriam Rürup
  • »Das ekle Geschmeiß« – Mann-männliche Prostitution und hegemoniale Männlichkeit im Kaiserreich – Martin Lücke
  • Männerbund Fußball – Spielraum für Geschlechter im Stadion – Ethnographische Anmerkungen in sieben Thesen – Almut Sülzle
  • Gewalt in Blau – Zum Gewaltdiskurs in Blaubart-Texten des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der Männlichkeitsforschung – Monika Szczepaniak
  • Soziologische Perspektiven
  • Hegemoniale Männlichkeit – Versuch einer Begriffsklärung aus soziologischer Perspektive – Michael Meuser und Sylka Scholz
  • Autorinnen und Autoren

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