Die Oetkers

Geschäfte und Geheimnisse der bekanntesten Wirtschaftsdynastie Deutschlands

Rüdiger Jungbluth

Diese Publikation zitieren

Rüdiger Jungbluth, Die Oetkers (2004), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593414331

360
Accesses
2
Quotes

Beschreibung / Abstract

98 Prozent der Deutschen kennen den Namen Oetker - er ist bekannter als der des Bundeskanzlers. Doch dass sich dahinter eine Familie verbirgt, die deutlich Spannenderes zu bieten hat als Pudding und Backpulver, wissen die wenigsten. Rüdiger Jungbluth, Autor des Bestsellers Die Quandts, stellt die Familie Oetker vor.

Beschreibung

Rüdiger Jungbluth studierte Volkswirtschaft und absolvierte die Journalistenschule in Köln. Zwischen 1992 und 2000 war er Wirtschaftskorrespondent bei Stern und Spiegel, danach stellvertretender Chefredakteur von Netbusiness. Heute ist er Autor der Verlagsgruppe Milchstraße. Sein Buch Die Quandts (Campus 2002) wurde ein Bestseller. Rüdiger Jungbluth lebt und schreibt in Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Prolog
  • 1870 – 1914: Eine wilhelminische Erfolgsgeschichte
  • 1. »In eigenen Räumen und mit eigener Dampfkraft« – Louis C. Oetker und seine Marzipanfabrik
  • 2. »Zucht und Ordnung zum Gedeihen der Fabrik« – Albert Ferdinand Oetker und seine Seidenweberei
  • 3. »Benutze jede Gelegenheit, um etwas zu lernen« – August Oetker und der Onkel aus Amerika
  • 4. »Ich werde versuchen, etwas Besonderes zu leisten« – Ein Apotheker mit Ambitionen
  • 5. »Zeitvernichtung ist Lebensvernichtung« – August Oetker und seine Backpulverfabrik
  • 1914 – 1933: Weltkrieg, Wirren, Weimar
  • 6. »Diese Unerschrockenheit zündete« – Das kurze Leben des Rudolf Oetker
  • 7. »Das Unglück unseres Volkes hat mich krank gemacht« – Der Tod des Gründers August Oetker
  • 8. »Jüdischen Einfluss ausgeschaltet« – Richard Kaselowsky und der Kampf um das Erbe
  • 9. »Ein Verdrängen Oetkers erwies sich als unmöglich« – Die Goldenen Zwanziger Jahre
  • 1933 – 1945: Oetker im Dritten Reich
  • 10. »Dank dem selbstlosen Entgegenkommen des Parteigenossen Kaselowsky …« – Der Oetker-Chef im »Freundeskreis Himmler«
  • 11. »Ein Nationalsozialistischer Musterbetrieb« – Das Unternehmen im Dritten Reich
  • 12. »Ein sehr wohlhabender Mann« – Rudolf-August Oetkers Lehr- und Kriegsjahre
  • 13. »Ich kaufe die Aktien« – Expansion während der NS-Zeit
  • 14. »Durch einen Terrorangriff wurden uns genommen …« – Die Familien Oetker und Kaselowsky im Bombenkrieg
  • Seit 1945: Der Clan und seine Konzerne
  • 15. »Die meisten Verbraucher verlangten unsere Fabrikate« – Oetker profitiert von Währungsreform und Fresswelle
  • 16. »Sein Schiff niemals nur an einen Anker hängen« – Rudolf-August Oetker wird Reeder
  • 17. »Die Leute meinen eben, bei Oetkers gibt es Geld« – Konzernherr Oetker expandiert
  • 18. »Ich musste retten, was zu retten war« – Arend Oetker saniert das Erbe seiner Mutter
  • 19. »… und ich verpasse jemandem ein gewisses Trauma« – Die Entführung des Richard Oetker
  • 20. »Man kann sich als Opfer nicht menschlicher verhalten …« – Der Prozess um die Entführung
  • 21. »Einen Generationenkonflikt kann man nicht vermeiden« – August Oetker II. übernimmt das Ruder
  • 22. »Ich bin zu neugierig« – Der Postensammler Arend Oetker
  • 23. »Noch mal etwas anderes machen« – Drei Oetker-Frauen in der Politik: Maja, Rosely, Alexandra
  • 24. »Gezwungen, mich zurückzuziehen« – Der Patriarch, die Kunst und die Stadt
  • 25. »In der Schweiz bot sich eine günstige Gelegenheit« – Das Steuersparmodell des Industrievizepräsidenten
  • 26. »Pils passt prima zu Pudding und Pizza« – Ein hungriges Unternehmen
  • 27. »Nicht derjenige sein, der es an die Wand fährt« – Acht Familienstämme in der fünften Generation
  • Epilog: Eine deutsche Vorzeigefamilie
  • Quellen
  • Literatur
  • Bildnachweise
  • Register

Ähnliche Titel

    Mehr von diesem Autor