Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Pädagogische Schulentwicklung

Planungs- und Arbeitshilfen zur Förderung einer neuen Lernkultur

Heinz Klippert

Diese Publikation zitieren

Heinz Klippert, Pädagogische Schulentwicklung (2008), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783407291172

Getrackt seit 05/2018

3688
Downloads
36
Quotes

Beschreibung / Abstract

Schulentwicklung tut Not – sonst lassen sich wachsende Autonomie, zukunftsgerechte Schulprogramme, Qualitätssicherung und Evaluation nicht realisieren.
Aber: Schulentwicklung muss konkret ansetzen und so gestaltet werden, dass sie vom Gros der Lehrkräfte als praktikabel und lohnend wahrgenommen und getragen wird.

Deswegen gilt: Kern der Schulentwicklung ist die Unterrichtsentwicklung. Dieses Buch zeigt anhand von vielfältigen Beispielen, Abbildungen und Erfahrungsberichten, wie die Unterrichtsarbeit zeitgemäß weiterentwickelt und zum Vorteil von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern verändert werden kann.

Angestrebt wird zum einen, den Schüler/innen zeitgemäße Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, zum anderen, die Lehrkräfte mittels neuer Methoden und Trainingsverfahren zu entlasten. Welche Mittel und Wege sich dabei bewährt haben, wird hier ausführlich und praxisnah dargestellt.

Kritik

»Klippert ist ein Handwerker der Bildungsreform, kein Theoretiker. Genau deshalb könnte er für den nötigen Quantensprung im deutschen Bildungswesen sorgen.« stern

"Die Stimmung im Kollegium hat sich positiv entwickelt. Das Teamgefühl ist größer geworden, die Arbeitszufriedenheit wächst. Dahinter stehen vermehrte Erfolgserlebnisse im Unterricht und eine verbesserte Zusammenarbeit im Kollegium. Die Umsetzung der neuen Methoden ist zwar sehr vorbereitungsintensiv. Im Unterricht selbst jedoch erleben die Lehrkräfte eine wohltuende Entlastung. Der Unterricht ist abwechslungsreicher geworden, die Schüler gehen motivierter an die Arbeit. Die reale Erfahrung, als Verfechter eines schülerzentrierten Unterrichts nicht Einzelgänger beziehungsweise Exot zu sein, tut gut. Es entsteht mehr Freude am Unterricht. Während der Unterrichtsstunden tritt eine spürbare Entlastung ein. Lehrerstimmen aus der Berufsbildenden Schule in Linz, aus der Realschule im pfälzischen Eisenberg und aus einem Gymnasium in Leverkusen, Begründungen, weshalb sich alle drei Schulen auf den Reformweg gemacht haben." Frankfurter Rundschau

"Der Band sollte in jeder Schulbibliothek stehen und sei insbesondere Schul- und Ausbildungsplanern zur Lektüre empfohlen, die sicherlich viele Denkanstöße und Anregungen finden werden." Blickpunkt Bildung

"Ein hilfreiches und reichhaltiges Handbuch für Beteiligte und Betroffene, Lehrerinnen und Lehrer." Johannes Gruntz-Stoll

"Schulentwicklung muss konkret ansetzen und so konzipiert sein, dass sie von den meisten Lehrkräften als praktikabel, überschaubar und plausibel mitgetragen wird. Angestrebt wird dabei eine zeitgemäßere Qualifizierung der Schüler und eine spürbare Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer mittels neuer Methoden und Trainingsverfahren. Das vorliegende Buch dokumentiert dies mit vielfältigen Beispielen, Abbildungen und Erfahrungsberichten." Förderschulmagazin

"Vielfältige Beispiele, Abbildungen und Erfahrungen konkretisieren, wie die Unterrichtsarbeit zeitgemäß weiterentwickelt und zum Vorteil von Schülern und Lehrern verändert werden kann." Wirtschaftsspiegel

"Als Fazit kann festgestellt werden, dass diese Band - neben dem Methodentraining - einen weiteren unerlässlichen Ratgeber für jede Kollegin und jeden Kollegen bildet, die den Schüler/innen die in der modernen Berufs- und Arbeitswelt unerlässliche Kommunikationskompetenz verbessern wollen."
Die Kaufmännische Schule

"Eine der Schlüsselqualifikationen ist die Kommunikationskompetenz. Hier setzt das Buch von Heinz Klippert an. Auf ein einleitendes Plädoyer für ein verstärktes Kommunikationstraining im Unterricht folgen viele bei der täglichen Arbeit umsetzbare Bausteine. Diese reichen von Übungen zum freien Reden über Unterrichtseinheiten, die das Sprechen der Schüler untereinander fördern, bis hin zu komplexen Kommunikations- und Interaktionsspielen. Weiter gibt dieses Buch auch gut anwendbare Hinweise zur Gestaltung einer Projektwoche mit dem Thema "Kommunizieren lernen". Herr Klippert vergisst auch die schulische Problematik nicht und bietet auch hierfür Hilfen an. Viele methodische Hinweise lassen den interessierten Lehrer auch die für seine Klasse geeignete Methode finden, damit die Vermittlung dieser wichtigen Schlüsselqualifikation gelingt." Amtlicher Schulanzeiger für den Regierungsbezirk Niederbayern

"Das Buch ist eine Fundgrube für alle Lehrkräfte, die die Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit ihrer Schüler nachhaltig fördern möchten. Dokumentiert werden mehr als hundert erprobt Kommunikationsarrangements sowie eine komplette Projektwoche 'Kommunizieren lernen'. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis." Amtlicher Schulanzeiger für den Regierungsbezirk Niederbayern

"Dreh- und Angelpunkt der angestrebten neuen Lehr-/ Lernkultur ist das Eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen der SchülerInnen. Diesen EVA-Unterricht verstärkt zu praktizieren und die SchülerInnen diesbezüglich möglichst konsequent zu fordern und zu fördern hat den wichtigen und wünschenswerten Effekt, dass die SchülerInnen sukzessive selbstständiger, zielstrebiger, kreativer und verantwortungsbewusster werden und zunehmend die Fähigkeit erwerben, komplexe Aufgaben bzw. Problemstellungen in eigener Regie - allein oder in Gruppen - zu lösen." Pädagogisches Institut für die deutsche Sprachgruppe

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung
  • I. Für die Zukunft lernen - oder: Neue Lernformen tun Not!
  • 1. Am deutschen Bildungswesen scheiden sich die Geister
  • 2. Mit Tests und Vorschriften lässt sich wenig bewirken!
  • 3. Neue Formen des Lehrens und Lernens als Perspektive
  • 4. Das Neue Lernen im Lichte der Lernforschung
  • 5. Das neue Haus des Lernens im Überblick
  • II. Die wichtigsten Eckpunkte der Pädagogischen Schulentwicklung
  • 1. Im Zentrum steht die Unterrichtsreform
  • 2. Die Kernziele des PSE-Programms
  • 3. Methodentraining als Basisstrategie
  • 4. Systematisches Innovationsmanagement
  • 5. Innovationszentrierte Teamentwicklung
  • 6. Maßnahmen zur Integration der Skeptiker
  • 7. Einbindung der pädagogischen Führungskräfte
  • 8. Gezielte Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit
  • 9. Externe Innovationsexperten als Trainer und Berater
  • 10. Flankierende Innovationen in den Studienseminaren
  • 11. Netzwerkbildung und Netzwerkpflege in der Region
  • III. Einschlägige Qualifizierungsmaßnahmen an der Einzelschule
  • 1. Das Qualifizierungsprogramm im Überblick
  • 2. Teilnahme an externen "Schnuppertagungen"
  • 3. Einführender Studientag fürs Gesamtkollegium
  • 4. Trainingsseminare für wechselnde Schulteams
  • 5. Trainingsseminare für eine größere Kerngruppe
  • 6. Teamklausurtage auf Klassen- und Fachebene
  • 7. Gezielte Teambesprechungen und Hospitationen
  • 8. Schulinterne Supervision und Evaluation
  • IV. Flankierende Rahmenbedingungen und Regelungen
  • 1. Die Schulleitung als Unterstützungsinstanz
  • 2. Sensibilisierung der Elternschaft
  • 3. Teamorientierte Personalentwicklung
  • 4. Veränderte Stunden- und Stoffpläne
  • 5. Innovationsfördernde Klassenraumgestaltung
  • 6. Veränderte Leistungsmessung und -beurteilung
  • V. Die Umsetzung der Trainingsprogramme im Unterricht
  • 1. Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen
  • 2. Methodentraining mit SchülerInnen
  • 3. Kommunikationstraining mit SchülerInnen
  • 4. Teamentwicklung im Klassenraum
  • 5. Korrespondierende Lehr- und Lernhilfen
  • VI. Rückmeldungen aus verschiedenen "Versuchsschulen"
  • 1. Zur Anlage der Befragungsaktion
  • 2. Die Gesamtbilanz ist eindeutig positiv!
  • 3. Was die Lehrkräfte als positiv bilanzieren
  • 4. Bemerkenswerte Erfolge im Unterricht
  • 5. Gute Noten für das Unterstützungssystem
  • 6. Problemanzeigen und strategische Anregungen
  • 7. Das Fazit der befragten PSE-Verantwortlichen
  • 8. Nachgefragt: Interview mit einem Schulleiter
  • VII. Einige bildungspolitische Schlußfolgerungen
  • 1. Neuorientierung der Lehrerausbildung
  • 2. Neuorientierung der Lehrerfortbildung
  • 3. Aufbau überzeugender Trainersysteme
  • 4. Mehr Gestaltungsspielräume für die Schulen
  • 5. Förderung regionaler Bildungsnetzwerke
  • 6. Fazit: Ohne Investition keine Innovation!
  • Literaturverzeichnis

Mehr von dieser Serie

    Ähnliche Titel

      Mehr von diesem Autor