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Demenz und Alzheimer verstehen

Erleben, Hilfe, Pflege: Ein praktischer Ratgeber

Huub Buijssen

Diese Publikation zitieren

Huub Buijssen, Demenz und Alzheimer verstehen (2013), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783407225535

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Menschen mit Demenz zu pflegen kann ein Kraftakt sein. Oft auch, weil man sie nicht mehr versteht, den Zugang zu ihrer Welt verliert. Huub Buijssens Standardwerk zeigt, was in den Köpfen Demenzkranker vor sich geht. Anschaulich und anhand vieler Beispiele erklärt der Psychogerontologe, was Demenz ist, beschreibt den Verlauf der Krankheit und gibt Rat für den Alltag. Wie findet man Kontakt zu Dementen, reagiert auf ihre Stimmungs- und Verhaltensprobleme? Und: Wie achtet man als Pflegender auf sich selbst?
Huub Buijssen, dessen Eltern selbst unter Demenz litten, gibt lebensnahen und fachkundigen Rat für die vielen Herausforderungen, die Demenz in fast allen Lebensbereichen für Angehörige mit sich bringt. Dieses Wissen nimmt die Unsicherheit im Alltag und bietet praktische Hilfen für ein ausgeglichenes Miteinander.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Zum Geleit. Vorwort von Douwe Draaisma
  • Vorwort
  • 1. Kapitel: Was ist Demenz?
  • Symptome der Demenz
  • Missdeutungen
  • Ursachen von Demenzerscheinungen
  • Formen der Demenz
  • Die Krankheit des Jahrhunderts
  • Demenz: Erblich oder nicht?
  • Kann man der Demenz vorbeugen?
  • Frühe Signale für Demenz
  • Warum eine frühzeitige Untersuchung?
  • Den Patienten informieren?
  • Die Untersuchung
  • Medikamente
  • Einige wichtige Fakten über Demenz
  • 2. Kapitel: Gestörte Einprägung
  • Einführung
  • Normale Einprägung
  • Gestörte Einprägung
  • Indirekte Folgen der gestörten Einprägung
  • Normale Reaktionen auf einen extrem großen Verlust
  • 3. Kapitel: Das Gedächtnis baut ab
  • Einführung
  • Gedächtnisabbau
  • 4. Kapitel: Das Erleben der Demenz
  • Einführung
  • Angst vor Demenz
  • Leichte kognitive Störung
  • Das bedrohte Ich
  • Das verirrte Ich
  • Das versunkene Ich
  • 5. Kapitel: Kommunikation
  • Einführung
  • Normale Kommunikation
  • Kommunikationsverlauf bei Demenz
  • Kommunikation in der Phase des bedrohten Ichs
  • Kommunikation in der Phase des verirrten Ichs
  • Kommunikation in der Phase des versunkenen Ichs
  • Einige Ratschläge zur Kommunikation
  • 6. Kapitel: Umgang mit Problemverhalten
  • Einführung
  • Ein Rat vorweg
  • Schritt 1: Stellen Sie fest, ob das Verhalten tatsächlich ein Problem bedeutet
  • Schritt 2: Beschreiben Sie das Problemverhalten so klar und bündig wie möglich
  • Schritt 3: Versuchen Sie, die Ursache eines Verhaltens zu ergründen
  • Schritt 4: Fragen Sie sich selbst: Wie würde ich mich an seiner Stelle fühlen?
  • Schritt 5: Versuchen Sie, eine oder mehrere Lösungen zu finden
  • Schritt 6: Wählen Sie eine Lösung
  • Schritt 7: Bereiten Sie die Ausführung der Lösung vor
  • Schritt 8: Setzen Sie die Lösung in die Praxis um
  • Schritt 9: Rückblick
  • Zwei spezielle Verhaltensprobleme
  • 7. Kapitel: Allgemeine Tipps für den Umgang mit Demenzkranken
  • Einführung
  • Liebe ist die Antwort
  • (Besonders) menschlich behandeln
  • Seien Sie realistisch in dem, was Sie von Ihrem demenzkranken Angehörigen erwarten
  • Bedenken Sie: Genießen bleibt möglich
  • Sorgen Sie für Routine und Regelmäßigkeit
  • Versuchen Sie es mit Humor
  • Versuchen Sie nicht, etwas zu erzwingen
  • Versuchen Sie es später noch einmal
  • Vertiefen Sie sich in die Vergangenheit des Demenzkranken
  • Bieten Sie dem Demenzkranken Möglichkeiten, sich nützlich zu machen
  • 8. Kapitel: Die anderen Opfer der Demenz: Pflegende Angehörige
  • Einführung
  • Gefühle der Betreuer
  • Aufnahme in ein Pflegeheim
  • 9. Kapitel: Wie Sie selbst bei Kräften bleiben
  • Einführung
  • Informieren Sie sich so genau wie möglich über Demenz und deren Folgen
  • Verzeihen Sie sich Ihre Fehler und Unzulänglichkeiten
  • Erwarten Sie kein Verständnis von anderen
  • Hüten Sie sich davor, in eine Isolation zu geraten
  • Machen Sie sich entbehrlich
  • Leben Sie so weit wie möglich im Heute
  • Konzentrieren Sie sich auf jene Probleme, an denen Sie etwas ändern können
  • Versuchen Sie, Ihre Aufmerksamkeit auch auf die schönen Seiten des Pflegens zu richten
  • Nehmen Sie sich jeden Tag ein wenig Zeit, etwas Schönes für sich zu tun
  • Achten Sie auf Signale von Stress und nehmen Sie sie ernst
  • Versprechen Sie nie, bis zum Tod für Ihren Angehörigen zu sorgen
  • Respektieren Sie Unterschiede in der Art der Verarbeitung
  • Bedenken Sie, dass Betreuung auch zu Ihrem Glück beitragen kann
  • Anmerkungen
  • Quellenhinweise
  • Zitierte Literatur
  • Benutzte Fachliteratur

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