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»Ich habe Alzheimer«

Wie die Krankheit sich anfühlt

Stella Braam und René van Neer

Diese Publikation zitieren

Stella Braam, René van Neer, »Ich habe Alzheimer« (2013), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783407225528

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Dass ein Alzheimer- / Demenzerkrankter so genau über seinen Zustand berichten kann, hat es bislang nicht gegeben. Dieses Buch rüttelt auf, macht die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit einer Krankheit bewusst, die immer mehr Menschen trifft.

Wie sich Alzheimer anfühlt, kann man im Normalfall nur erahnen. Hier ist einer, der – als ehemaliger Schriftsteller und Wissenschaftler – in seinen wacheren Momenten in der Lage ist, seine Situation recht genau zu erfassen und zu erläutern – trotz unablässig fortschreitender Krankheit. Einer der zudem seine Tochter als eine Art Sprachrohr hat, die Tochter, mit der zusammen er über Jahrzehnte Bücher schrieb. Die beiden schreiben ihr letztes gemeinsames Buch: das Buch über die Krankheit des Vaters. Es erzählt, wie es sich anfühlt, wenn man weiß, dass man immer weiter in die Krankheit Alzheimer hineingerät. Und es berichtet von seinen Erfahrungen als Patient in der Altenpflege, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse ihrer demenzerkrankten Patienten vorbereitet ist. Nachdenklich, manchmal humorvoll – und zutiefst authentisch. Ein Buch, das uns in die Krankheit blicken lässt, und das aufrüttelt.

Kritik

»Stella Braam ist mit dem Porträt der letzten Stationen ihres Vaters ein einfühlsamer, aber auch desillusionierender Bericht gelungen.« 3sat

»Ein wichtiges Buch – gerade in einer Zeit, in der sich die öffentliche Wahrnehmung alter Menschen nur auf die Kosten, die sie verursachen, zu begrenzen scheint.« emotion

»Die plastische, dabei nie voyeuristische Schilderung des Krankheitsverlaufes(...) ist eindringlicher als das meiste Erfundene.« Die Zeit

»Hier erfährt der Leser, wie es ist, Erfahrungen, Orientierungen und Persönlichkeit zu verlieren und mit einer Altenpflege und überhaupt in einer Welt zu leben, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse von demenzkranken Menschen eingehen kann.« Die Welt

»Die Autorin erzählt eine emotionale Geschichte von Vater und Tochter, einem Kranken und einer Gesunden, Tragik und Komik wechseln einander ab und der Leser versteht die Ratlosigkeit der Gesellschaft im Angesicht dieser Krankheit.« Neues Deutschland

»Stella Braam beschrieb in ihrem Buch den allmählichen Verfall ihres Vaters - mal heiter, mal traurig, und immer packend.« Welt am Sonntag

»Das bemerkenswerte an diesem Buch ist, das es Frau Braam gelungen ist, die Perspektive des unmittelbar Betroffenen – ihrem Vater als Mensch mit einer Demenz – immer wieder mit den objektiven Gegebenheiten” zu verknüpfen.« Zeitschrift für Gerontopsychologie und –psyichatrie.

»Es ist eine eindringliche Nahaufnahme eines ständig größer werdenden Problems, trotzdem leicht, humorvoll, manchmal komisch geschrieben. Man legt es nicht aus der Hand, bis man die letzte Seite gelesen hat.« Pharmazeutische Zeitung

»Doch erst jetzt habe ich den wichtigsten Teil dieser Erkrankung kennengelernt: den Menschen hinter der medikamentösen Therapie. Dieses Buch rüttelt auf.« PTA heute

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • 1 Amok im Alten- und Pflegeheim
  • 2 Zettel, Zettel!
  • 3 Hotel Alzheimer
  • 4 Seelenkundler ohne Team
  • 5 Unerwünscht
  • 6 Einbrecher am Bett
  • 7 Tropfenkamikaze
  • 8 Alzheimer-Sicherheitsverwahrung
  • 9 Das Schattenreich
  • 10 Der unbewohnte Geist
  • Epilog
  • Anhang
  • Demenzwörterbuch von René van Neer:
  • Anmerkungen
  • Danksagung

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