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Kaiser Friedrich II. (1194-1250)

Herrscher, Mensch, Mythos

Hubert Houben

Diese Publikation zitieren

Hubert Houben, Kaiser Friedrich II. (1194-1250) (2008), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170232440

Getrackt seit 05/2018

1260
Accesses
54
Quotes

Beschreibung

Professor Dr. Hubert Houben ist Ordinarius für mittelalterliche Geschichte an der Universität Lecce.

Beschreibung / Abstract

Der staufische Kaiser Friedrich II. (1194 - 1250), der über das deutsche Reich und das Regnum Sicilie herrschte, entwickelte
in Süditalien ein zentralistisches Staatswesen, das die Geschichte Deutschlands und Italiens nicht unwesentlich beeinflusst hat.
Die Nachwelt ist bis heute fasziniert von seinem Interesse an den Naturwissenschaften, an philosophischen und theologischen
Grundsatzfragen sowie von seinen beeindruckenden Bauten, vor allem Castel del Monte. Seine Sympathie für Judentum und Islam
sicherte ihm die Wertschätzung moderner Betrachter, wurde von seinen Zeitgenossen aber mit sehr gemischten Gefühlen
wahrgenommen. Unter ihm erreichte die Auseinandersetzung zwischen Kaiser- und Papsttum ihren Höhepunkt. Die päpstliche
Propaganda verunglimpfte ihn als Ketzer und Antichrist, er selbst ließ sich als Friedensfürst und Messiaskaiser feiern. Auf dem
neuesten Stand der Forschung wird in diesem Buch ein anschauliches Bild von Friedrich II. gezeichnet.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Titel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I Der Herrscher
  • Zeittafel
  • 1 Kind, König, Kaiser (1194 -1220)
  • 2 Universale Herrschaft und ihre Grenzen (1220 -1238)
  • 3 Der verzweifelte Kampf mit den Päpsten (1239 -1250)
  • Fazit: Die Grenzen eines mittelalterlichen Kaisers
  • II Der Mensch
  • 1 Kindheit und Jugend
  • 2 Frauen und Kinder
  • 3 Leben am Hof
  • 4 Jäger und Intellektueller
  • 5 Guter Christ oder Atheist?
  • 6 Des Kaisers Bilder
  • Fazit: Spuren einer facettenreichen Persönlichkeit
  • III Der Mythos
  • 1 Antichrist, Messias, Weltwunder
  • 2 Friedrichs Wiederkehr
  • 3 Das neuzeitliche Friedrichbild in Italien und Deutschland
  • Fazit: Schreckgespenst, Hoffnungsträger, Identifikationsfigur
  • Nachwort
  • Literaturhinweise
  • Register

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