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Problemlösendes Denken

Joachim Funke

Diese Publikation zitieren

Joachim Funke, Problemlösendes Denken (2003), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170228306

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Beschreibung / Abstract

Probleme begegnen uns täglich. Von einfachen Alltagsschwierigkeiten bis zu folgereichen Lebensentscheidungen, von eng vernetzten Organisationsaufgaben bis zu globalen politischen Fragestellungen reicht die Palette der Probleme, die es zu lösen gilt.

Wie gehen Menschen dabei vor? Wie lässt sich die besondere Fähigkeit zum problemlösenden Denken erforschen, beschreiben und erklären? Was wissen wir über die kognitiven und kreativen Prozesse, die ablaufen, wenn man die Veränderung einer gegebenen Situation zielgerichtet anstrebt?

Ziel des Buches ist es, die vorliegenden Modelle, Untersuchungsmethoden und Befunde zum einfachen und komplexen Problemlösen zu ordnen und ihre Beziehungen zu anderen Bereichen der Psychologie herauszuarbeiten. Studierende, Forschende und interessierte Laien finden hier eine umfassende und übersichtliche Darstellung.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Titel
  • Vorwort
  • Inhalt
  • 1 Einführung
  • 1.1 Inhalt und Aufbau dieses Buches
  • 1.2 Begriffsklärung und Arbeitsdefinition
  • 1.3 Geschichtliche Entwicklung
  • 1.4 Klassifikation von Problemen
  • 1.5 Zur Einordnung problemlösenden Denkens in die Architektur psychischer Funktionen
  • 1.6 Zusammenfassung
  • 2 Theorien des problemlösenden Denkens
  • 2.1 Anforderungen an eine Theorie des problemlösenden Denkens
  • 2.2 Assoziationismus: Problemlösen als Umschichtung von Reaktionshierarchien
  • 2.3 Gestalttheorie: Problemlösen als Suche nach einer guten Gestalt
  • 2.4 Psychoanalyse: Problemlösen als Bewusstmachung unbewusster Inhalte
  • 2.5 Funktionalismus: Problemlösen als Informationsverarbeitung
  • 2.6 Problemlösendes Denken auf Maschinen: Kognitive Modellierung
  • 2.7 Handlungstheoretische Ansätze
  • 2.8 Evolutionspsychologische Ansätze
  • 2.9 Zusammenfassung
  • 3 Paradigmen und Befunde zum Lösen einfacher Probleme
  • 3.1 Paradigmen
  • 3.2 Einstellungseffekte
  • 3.3 Bedeutung der Repräsentation
  • 3.4 Überblick über robuste Befunde zum einfachen Problemlösen
  • 3.5 Methoden zur Erforschung einfachen Problemlösens
  • 3.6 Zusammenfassung
  • 4 Das Lösen komplexer Probleme: Grundlegende Ideen
  • 4.1 Kennzeichen komplexer Probleme
  • 4.2 Historische Entwicklung
  • 4.3 Kontroverse Standpunkte zur Forschungsmethodik
  • 4.4 Zusammenfassung
  • 5 Das Lösen komplexer Probleme: Paradigmen und Befunde
  • 5.1 Realitätsnahe Szenarios
  • 5.2 Szenarios auf der Basis formaler Modelle
  • 5.3 Befunde zu Personmerkmalen
  • 5.4 Befunde zu Situationsmerkmalen
  • 5.5 Befunde zu Systemmerkmalen
  • 5.6 Befunde zu Interaktionseffekten
  • 5.7 Offene Fragen
  • 5.8 Zusammenfassung
  • 6 Problemlösendes Denken aus Sicht verschiedener Teildisziplinen
  • 6.1 Allgemeinpsychologische Befunde: Wechselwirkungen mit verschiedenen psychischen Funktionen
  • 6.2 Entwicklungspsychologische Befunde: Problemlösen unter dem Aspekt der Lebensspanne
  • 6.3 Sozialpsychologische Befunde: Problemlösen in Gruppen
  • 6.4 Differenzialpsychologische Befunde: Unterschiede beim Problemlösen zwischen verschiedenen Personen
  • 6.5 Pädagogisch-psychologische Befunde: Unterrichtung und Training von Denken und Problemlösen
  • 6.6 Arbeits- und organisationspsychologische Befunde: Denken und Problemlösen in der Arbeitswelt
  • 6.7 Klinisch-psychologische Befunde: Pathologie des Denkens und Problemlösens
  • 6.8 Denken und Problemlösen im Kulturvergleich
  • 6.9 Zusammenfassung
  • 7 Ausblick
  • 7.1 Was ist der erreichte Stand?
  • 7.2 Was sind die wichtigen offenen Fragen?
  • Literatur
  • Abbildungsnachweis
  • Verzeichnis der im Text erwähnten Probleme und Szenarios
  • Sachregister
  • Autorenregister

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