Biografische Selbstvergewisserung im Comic – Absturz und Aufbruch inklusive

Manfred Jödecke
Biografische Selbstvergewisserung im Comic – Absturz und Aufbruch inklusive

Diese Publikation zitieren

Manfred Jödecke, Biografische Selbstvergewisserung im Comic – Absturz und Aufbruch inklusive (2025), Frank & Timme, Berlin, ISBN: 9783732987184

14
Accesses

Beschreibung / Abstract

Biografische Selbstvergewisserung hilft uns dabei, kritische Lebensereignisse zu bewältigen. Sie ist, z.B. beim Übergang ins Erwachsenleben, Grundlage dafür, Entscheidungen zu treffen und sich der Verantwortung für das eigene Leben bewusst zu werden. Sie kann zudem Lebensfreude wecken – insbesondere, wenn sie sich auf Erinnerungen an die eigene Kindheit bezieht – und ermöglicht es, das Leben als Ganzes zu überschauen. Manfred Jödecke widmet sich biografischer Selbstvergewisserung als Moment von „Lebenskunst“ im Medium des Comic und der Graphic Novel. Die Comickunst hilft der biografischen Selbstvergewisserung „auf die Sprünge“, indem sie zeigt, wie diese funktioniert, wirkt und angeregt werden kann. Jödecke liest und versteht Comics dabei auf mindestens drei Ebenen: der des unmittelbar lebensweltbezogenen Verstehens; der des vermittelten Verstehens von „Comicart“ sowie der der fachlich-intersektionalen Comicanalyse. Der Band richtet sich an alle, die das Potenzial dieses Mediums neu denken möchten.

Beschreibung

Manfred Jödecke, * 1956, Dr. paed., war Professor für Heilpädagogik/Behindertenpädagogik an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er lehrte „Heilpädagogik Richtung Inklusion“, Ethik und Anthropologie der Behinderung, Neuropädagogik und Entwicklungspsychologie. Im Bereich inklusionsfördernder Diagnostik und Intervention entwickelte er die entwicklungsbezogene Hermeneutik herausfordernder Verhaltensweisen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Vorwort: „Selbst-Organisation“
  • 1 Allgemeines: Inhalt und Methode
  • 1.1 Von Nutzen und Bedeutung biografischer Selbstvergewisserung
  • 1.2 „Aus sich selbst heraus verstehen …“ – zur „entwicklungsbezogenen Hermeneutik“ von Comickunst
  • 2 Exemplarisches: Selbstvergewisserung im Lebenslauf
  • 2.1 Von der Entdeckung des „inneren Kindes“
  • 2.2 Von der Treue zum eigenen Leben
  • 2.3 Von Vertrauen und Liebe
  • 2.4 Von der Sorge um sich selbst und andere
  • 2.5 Von der Annahme des Lebens als Ganzes
  • 2.6 Von Breakdowns und dem Wiederaufstehen
  • 3 Fundamentales: Kränkungen und deren „Entmachtung“ im Fokus biografischer Selbstvergewisserung
  • 3.1 Heinrich Heines „gekränkte“ Lebensfahrt – Zurückweisung als ultimative Demütigung
  • 3.2 „Der Ring des Nibelungen“, Quell und Strudel mythischer Kränkung
  • 3.3 „Joker, Pinguin und all die anderen“ – Kränkung als konstitutives Moment im Leben von Superhelden
  • 3.4 Kränkungen als „Horror im Horror“
  • 3.5 „Der Augensammler“, oder wie „Gekränkte“ Kränkungen kriminell verarbeiten
  • 3.6 „Antoinette“, oder die Rückkehr der jungen Dame
  • 3.7 „Rache ist keine Lösung“ – Valerie und die Geschichte des „SCUM-Manifests“
  • „Im Namen der Rübe“ – anstelle eines Nachworts
  • Literaturverzeichnis

Ähnliche Titel

    Mehr von diesem Autor