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Politische Artikulation von Zugewanderten

Beiräte, Vereine und Biografien

Anke Freuwört
Politische Artikulation von Zugewanderten
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Anke Freuwört, Politische Artikulation von Zugewanderten (2026), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593464794

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Beschreibung / Abstract

Die politische Partizipation und Teilhabe von Migrantinnen und Migranten stehen im Zentrum der Debatten um deren Integration in Deutschland. Da ihre Beteiligung überwiegend an die Staatsangehörigkeit gekoppelt ist, kann der Teil der Bevölkerung ohne deutschen Pass oft nur eingeschränkt an demokratischen Entscheidungsprozessen teilnehmen – obwohl er unmittelbar betroffen ist. Anke Freuwört untersucht in ihrer Studie, wie Zugewanderte ihre politische Teilhabe ausüben und mehr demokratische Rechte einfordern. Sie wertet Sitzungen eines Ausländerbeirats, Interviews mit Vertreter:innen von Migrant:innenselbstorganisationen sowie biografische Gespräche mit (politisch) Geflüchteten aus, um unterschiedliche Formen politischer Artikulation sichtbar zu machen. Dabei zeigt sich: Zugewanderte nehmen gesellschaftliche Problemlagen differenziert wahr und nutzen vielfältige – formelle wie informelle – Wege der Beteiligung, um die Gesellschaft mit zu gestalten. In Frage steht daher, ob das Wahlrecht weiterhin an die Staatsbürgerschaft gekoppelt sein sollte. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode

Beschreibung

Anke Freuwört, Dr. phil., ist Sozialwissenschaftlerin und promovierte zu politischer Artikulation von Zugewanderten an der Universität Kassel.

Lizenz

Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode)

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Die Regulation politischer Teilhabe und Artikulationen von Zugewanderten
  • 1.2 (Rechtliche) Gruppenbezeichnungen der Forschungssubjekte
  • 1.3 Aufbau der Arbeit
  • 2. Theoretische Überlegungen zur Demokratie und Konstruktion von Staatsbürgerschaft
  • 2.1 Die Demokratie als Staats‑, Herrschafts‐ und Lebensform
  • 2.2 Die rechtliche Übersetzung von Staatsbürgerschaft
  • 2.3 Soziale Staatsbürgerschaft als Praxis
  • 2.4 Politische Artikulation – eine Hinführung zur Gegenstandsdefinition
  • 2.5 Resümee
  • 3. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen für politische Artikulation
  • 3.1 Internationale Rahmenbedingungen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union
  • 3.2 Nationale Rahmenbedingungen in Deutschland
  • 3.3 Resümee aufgrund der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen
  • 4. Zum Forschungsstand politischer Artikulation von Zugewanderten
  • 4.1 Institutionelle politische Interessenvertretungen: die Beiräte
  • 4.2 Migrant:innen(selbst)organisationen als Orte politischer Artikulation
  • 4.3 Subjektive politische Artikulation: Biografien
  • 4.4 Resümee aufgrund des Forschungsstandes
  • 5. Fragestellung und Erkenntnisinteresse
  • 6. Das methodenplurale und triangulative Forschungsdesign nach der Grounded Theory
  • 6.1 Entstehung und Entwicklung der Grounded Theory (Methodologie)
  • 6.2 Verhältnis der Grounded Theory zu Triangulation
  • 6.3 Die Grounded Theory Methodologie in der Forschungspraxis
  • 6.4 Institutionelle politische Artikulation: Der Ausländerbeirat
  • 6.5 Zivilgesellschaftliche politische Artikulation: Migrant:innenselbstorganisationen als Orte politischer Teilhabe
  • 6.6 Subjektive politische Artikulation: Biografien
  • 7. Institutionelle politische Artikulation: Der Ausländerbeirat
  • 7.1 Struktureller und personeller Aufbau des Beirats und dessen Einbindung in kommunale ‑und landespolitische Strukturen
  • 7.2 Verstetigung von professionellen Strukturen und politischer Artikulation
  • 7.3 Inhaltliche Darstellung der politischen Artikulation
  • 7.4 Aktivierung von Wähler:innen und politisch Interessierten
  • 7.5 Spezielle Herausforderungen für die politische Artikulation
  • 7.6 Ausblick nach der Beiratswahl 2021
  • 7.7 Resümee zur institutionellen politischen Artikulation
  • 8. Zivilgesellschaftliche politische Artikulation: Migrant:innenselbstorganisationen
  • 8.1 Vereinsleben
  • 8.2 Politische Artikulationsweisen zu formalpolitischen Entscheidungen
  • 8.3 Politische Aufgaben‐ und Beteiligungsfelder
  • 8.4 Formelle politische Tätigkeiten
  • 8.5 Resümee zur zivilgesellschaftlichen Artikulation
  • 9. Subjektive politische Artikulation: Biografien
  • 9.1 »Der Widerstand« als politisch‐biografisches Leitbild – Zorah
  • 9.2 »Ich bin gegen Ungerechtigkeit« – Ediz
  • 9.3 Zusammenführung und Resümee zur subjektiven politischen Artikulation
  • 10. Ergebnisdiskussion und Ausblick
  • 10.1 Forschungsansatz und Methodenreflexion
  • 10.2 Drei politische Artikulationsformen: institutionell, zivilgesellschaftlich, subjektiv
  • 10.3 Fluchtmigration ist kein Sonderfall
  • 10.4 Zivilgesellschaftliches Engagement als politische Aktivität
  • 10.5 Ausbildung politischen Wissens: Orte der Demokratieerlebnisse und des politischen Lernens
  • 10.6 Ausschöpfung politischer Artikulationsmöglichkeiten
  • 10.7 Implikationen für Politik und Forschungspraxis
  • 11. Literatur
  • 12. Rechtsquellen und Rechtsprechungen
  • Vereinte Nationen
  • Europäische Union
  • Deutschland und Bundesländer
  • Tabellen
  • Abbildungen
  • Abkürzungen
  • Dank

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